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Barrie Kosky probt "Meistersinger" in Bayreuth "Ich habe eine super Zeit"

Am 25. Juli hat Barrie Koskys "Meistersinger"-Inszenierung Premiere bei den Bayreuther Festspielen. Der australische Opernregisseur zeigt sich bei den Proben am Grünen Hügel zufrieden - und auch mit Katharina Wagner läuft's.

Barrie Kosky | Bildquelle: picture-alliance/dpa

Bildquelle: picture-alliance/dpa

Er könne sich überhaupt nicht beklagen und habe bisher eine super Zeit, sagte Barrie Kosky der "Welt am Sonntag". Der australische Regisseur und Intendant der Komischen Oper Berlin probt derzeit in Bayreuth seine Inszenierung von Wagners Oper "Die Meistersinger für Nürnberg", die am 25. Juli die Bayreuther Festspiele eröffnet.

Wir sind die ganze Zeit im Dialog.
Barrie Kosky über Katharina Wagner

Lob für Katharina Wagner

Barrie Kosky sagte weiter, er diskutiere mit Festspiel-Chefin Katharina Wagner. Sie sei offen, er könne sie momentan nur loben. "Sie hat mir mehr Probenzeit, mehr Geld für die zugegeben aufwendigen Kostüme und eine fantastische Besetzung gegeben - das kann auf der ganzen Welt nicht besser gesungen werden." Bei der Premiere im Juli stehen neben Klaus Florian Vogt unter anderen Michael Volle, Günther Groissböck und Daniel Behle auf der Bühne in Bayreuth.

Kosky selbst sieht sich auf dem Grünen Hügel als "Außenseiter mit einem fremden Blick", was er als "fantastischen Vorteil" sieht. "Man kann auf Praktiker und Experten zurückgreifen. Keiner hat Angst vor seinen Aufgaben, und alle sind begeistert von einer neuen Sichtweise auf ein ihnen vertrautes Stück."

"Sadistische Holzstühle"

Auch dem Festspielhaus und dessen Zuschauerraum sei er schon verfallen – trotz fehlender Klimaanlage und "sadistischen Holzstühlen in seltsamer Beleuchtung".

Es hat einen Zauber, man atmet eine besondere Luft.
Barrie Kosky über das Festspielhaus

Sendung: Allegro, 19. Juni 2017 6.05 Uhr

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