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Kulturelle Veranstaltungen in Bayern Jetzt mit bis zu 25.000 Besuchern möglich

Für kulturelle Großveranstaltungen soll es künftig eine größere Planungssicherheit geben. Die Inzidenzgrenzen sollen entfallen und Events mit bis zu 25.000 Besucherinnen und Besucher ermöglicht werden.

Publikum beim Konzert von Mine während des PULS Open Airs 2019 auf Schloss Kaltenberg. | Bildquelle: BR

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Kunstminister Bernd Sibler zeigt sich erfreut über die Beschlüsse des Krisenstabs vom 22. August 2021: "Ich freue mich, dass der gestrige Krisenstab weitere Lockerungen für kulturelle Großveranstaltungen beschlossen hat. Bei kulturellen Großveranstaltungen mit länderübergreifendem Charakter (bei denen also ein internationales Publikum zu erwarten ist) fällt die Inzidenzgrenze, die bisher bei 35 lag, komplett weg. Außerdem können nun bis zu 50 anstatt 35 Prozent der Kapazität genutzt werden. Die maximale Teilnehmerzahl erhöht sich von 20.000 auf 25.000 Besucherinnen und Besucher. Dafür müssen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer, die nicht geimpft oder genesen sind, grundsätzlich inzidenzunabhängig für einen Besuch testen lassen."

In Kraft treten sollen diese Regelungen bereits ab 23. August. Diese entsprechen den generellen Regelungen für große Sportveranstaltungen mit länderübergreifendem Charakter.

Mehr Planungssicherheit

Bernd Sibler (CSU), Bayerns Minister für Wissenschaft und Kunst | Bildquelle: Kay Nietfeld/dpa Kunstminister Bernd Sibler | Bildquelle: Kay Nietfeld/dpa Kunstminister Sibler betont, dass Kunst- und Kulturschaffende mit dem Wegfall von Inzidenzgrenzen und der Erhöhung der Zuschauerzahlen auf 25.000 bei kulturellen Großveranstaltungen mit länderübergreifendem Charakter deutlich verlässlicher und zukunftsorientierter planen könnten. Die Durchführbarkeit von kulturellen Großveranstaltungen sei dann nicht mehr an Inzidenzwerte gebunden und könne somit garantiert werden. "Mit Veranstaltungen mit bis zu 25.000 Besucherinnen und Besuchern können Kunst und Kultur einer noch breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Sicherheit und Gesundheitsschutz der Bürgerinnen und Bürgern werden dabei weiterhin durch das Einhalten der 3G-Regel großgeschrieben."

Von diesen neuen Regelungen können alle profitieren – Publikum, Kulturveranstalter und Künstlerinnen und Künstler.
Kunstminister Bernd Sibler

Was bedeutet die neue Regelung konkret?

Ab dem 23. August 2021 gelten für kulturelle Großveranstaltungen folgende Änderungen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung: Bei "kulturellen Großveranstaltungen mit länderübergreifendem Charakter" fällt die Inzidenzgrenze weg. Von allen Besuchern ist – inzidenzunabhängig – die 3G-Regel zu befolgen, das heißt, einen negativen Testnachweis vorlegen beziehungsweise seinen Status als vollständig geimpft oder genesen nachzuweisen. Ausgenommen von der Nachweispflicht sind Schülerinnen und Schüler bis zum Ende der bayerischen Sommerferien.

Sendung: "Leporello" am 23. August 2021 ab 16:05 Uhr auf BR-KLASSIK

Kommentare (1)

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Donnerstag, 26.August, 20:13 Uhr

Juergen Sack

Zum Verständnis !?

Sollen diese Regeln dann auch für Mehrtägige Festivals gelten, oder nur für Stundenweise Kurzveranstaltungen ? Und wie sieht es aus mit weiteren Einschränkungen, wie Maskenpflicht bis zum festen, Personengebundenem Sitzplatz, Alkoholverbot und sonst noch solchen Dingen, die bisher Veranstaltungen an Sich quassi Unmöglich gemacht haben ? Ich habe weder Jura, noch Pandemie, noch Politiker-Deutsch studiert - ich Blick in dem Wust an Verordnungen die täglich Neu herausgegeben werden Schlicht nimmer durch !

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