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Opernsanierung Stuttgart Kalkulierte Kosten bei einer Milliarde

Die Kosten für die Opernsanierung in Stuttgart scheinen in schwindelerregende Höhe zu steigen: Die neueste Kalkulation spricht von möglicherweise mehr als einer Milliarde Euro. Angesichts dessen fordert eine Bürgerinitiative eine Bürgerbefragung zum Bauprojekt.

Opernhaus Stuttgart: Blick in den Zuschauerraum. | Bildquelle: ©picture alliance/Bernd Weißbrod/dpa

Bildquelle: ©picture alliance/Bernd Weißbrod/dpa

Die neueste Kalkulation für das denkmalgeschützte Opernhaus wurde am Dienstag, 5. November 2019, im Verwaltungsrat der Württembergischen Staatstheater vorgelegt. Scharfe Kritik kommt nun von der Bürgerinitiative "Aufbruch Stuttgart" um den TV-Moderator Wieland Backes. Er sprach gegenüber er dpa von "unanständig hohen Kosten".

Nach Einschätzung des Vereins "Aufbruch Stuttgart" verlief die bisherige Planung der Sanierung nicht demokratisch genug. Angesichts der nun veranschlagten enorm hohen Kosten müsse es eine Bürgerbefragung zum Bauprojekt geben. "Aufbruch Stuttgart" plädiert statt Sanierung für einen Opernneubau im Stadtzentrum.

Weil Stadt und Land die Kosten als Träger der Staatstheater jeweils zur Hälfte übernehmen müssen, entscheidet über die Sanierung der Gemeinderat und der Landtag.

Sendung: "Allegro" am 6. November 2019 ab 06:05 Uhr auf BR-KLASSIK

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