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Des Kaisers geklaute Kleider 600 Kilo Opernkostüme geklaut

Eine internationale Co-Produktion von Puccinis „Turandot“ steht plötzlich ohne Kleider da. Beim Transport von Opernrequisiten aus Spanien nach Litauen wurden etwa 80 Kostüme geklaut. Die Litauische Nationaloper versichert alles dafür zu tun, dass die Premiere in Vilnius wie geplant Anfang März stattfinden kann.

Kleider hängen auf Kleiderbügel auf einer Stange | Bildquelle: pixabay

Bildquelle: pixabay

Ob der Dieb mit dieser Beute gerechnet hat? Ein mit Opernkostümen beladener Lastwagen war auf dem Weg von Madrid nach Vilnius. Der Lastwagenfahrer gab an, dass rund 80 Kostüme geklaut worden seien, während er an einer Raststätte hielt. Das Gewicht müsse 600kg betragen haben. Nachdem er die Tat bemerkte, meldete der Fahrer den Diebstahl bei der Polizei Gütersloh. Der genaue Tatort und auch die Tatzeit sind laut Polizeiangaben bislang unklar.

Die internationale Co-Produktion von Giacomo Puccinis „Turandot“ wurde bis Ende Dezember am „Teatro Real“ in Madrid aufgeführt. Anfang März sollte die Premiere an der Litauischen Nationaloper in Vilnius stattfinden.

Ein Sprecher der Oper in Vilnius bestätigte BR-Klassik, dass Kostüme des Männerchors und von Hauptdarstellern vom Diebstahl betroffen seien. Die Fracht sei zwar versichert gewesen, doch gerade die Kostüme der Hauptdarsteller seien besonders schwer zu ersetzen. Dennoch werde man alles daransetzen, dass die Premiere in Vilnius am 1. März stattfinden kann. Nach der Station in Litauen sind Aufführungen in Houston und Toronto geplant.

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