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Mozart in der Elbphilharmonie Piotr Anderszewski und das Klavier

Der polnische Pianist ist ein Perfektionist. Doch dem Idealklang, den er sich vorstellt, stellen sich immer wieder Hindernisse in den Weg: Zum Beispiel mangelhafte Akustik in Konzertsälen oder schlechtgestimmte Konzertflügel. Die Suche nach dem perfekten Klang führt ihn nach Hamburg in die Steinway-Fabrik und in die Elbphilharmonie.

Der Pianist Piotr Anderszewski | Bildquelle: MG de Saint Venant

Bildquelle: MG de Saint Venant

Rund um das Konzert in der Elbphilharmonie Hamburg, in dem Piotr Anderszewski gemeinsam mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Thomas Hengelbrock Mozarts Klavierkonzert c-Moll KV 491 spielt, erlebt man ihn in der intensiven Auseinandersetzung mit seinem Instrument, dem Klavier. 

Klaviere sind unterschiedlich. Aber mir ist das egal.
Piotr Anderszewski

Sowohl im Konzert als auch in der Probe oder beim Üben in seiner Künstlergarderobe fordert Piotr Anderszewski jeden einzelnen Ton neu heraus. Dabei ringt er dem Instrument die unterschiedlichsten Klangfarben ab. Die Akustik der Elbphilharmonie kommt ihm dabei besonders entgegen, wie er im BR-KLASSIK-Interview verriet: "Natürlich gibt es Konzertsäle, in denen ich wirklich gerne spiele. Und die Elbphilharmonie gehört sicher dazu."

Zu Besuch in der Klaviermanufaktur

In der Steinway-Fabrik besichtigt Piotr Anderszewski die Perfektion in der Herstellung seines Klaviers. So fasziniert er auch von dem komplexen Instrument, mit dem er sich jeden Tag auseinandersetzt, ist – das Resümee ist für ihn ganz klar: "Klaviere sind unterschiedlich. Aber ganz ehrlich: Mir ist das im Grunde egal. Natürlich bevorzuge ich ein Klavier, mit dem ich mich wohlfühle. Aber am Ende ist die Partitur viel wichtiger für mich."

Piotr Anderszewski und das Klavier

Regie: Andreas Morell 
Redaktion: Beate Sampson 
Dirigent: Thomas Hengelbrock 
Solist: Piotr Anderszewski

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