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Aus dem Bayreuther Festspielhaus Wagners "Die Meistersinger von Nürnberg"

Szene aus der Oper "Die Meistersinger von Nürnberg" von Richard Wagner bei den Bayreuther Festspielen 2021, inszeniert von Barrie Kosky | Bildquelle: © Enrico Nawrath / Bayreuther Festspiele

Hat Richard Wagner sich selbst nicht nur mit dem Bayreuther Festspielhaus ein Denkmal setzen wollen, sondern auch mit Bühnenfiguren wie Hans Sachs oder Walther von Stolzing? Wieviel Autobiografisches steckt in den "Meistersingern von Nürnberg"? Die 2017 umjubelte Neuproduktion warf und wirft auf dem Grünen Hügel viele Fragen auf - am Rang der Inszenierung des Australiers Barrie Kosky hat zurecht kaum jemand Zweifel. Für die Wiederaufnahme 2021 gibt es keine Änderungen im bravourösen Solistengespann, kooridineirt vom Schweizer Dirigenten Philippe Jordan, der inzwischen das Amt des Musikdirektors an der Staatsoper Wien inne hat. Es singen Michael Volle (Sachs), Klaus Florian Vogt (Stolzing), Georg Zeppenfeld (Pogner) und Daniel Behle (David). Johannes Martin Kränzle kann die Partie des Beckmesser krankheitsbedingt nur szenisch übernehmen, für ihn springt sängerisch Bo Skovhus ein. Die zentrale Frauenpartie, die in den Ritter Stolzing verliebte, aber auf unterschiedliche Weise auch von den Handwerkern Sachs und Beckmesser begehrte Goldschmiedstochter Eva, wird nach mehreren Umbesetzungen wieder von Camilla Nylund übernommen. | Bildquelle: © Enrico Nawrath / Bayreuther Festspiele

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