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Bayreuther Festspiele 2022 Richard Wagners "Siegfried"

Szenenbilder Wagners "Siegfried", Inszenierung Bayreuther Festspiele 2022, Regie: Valentin Schwarz | Bildquelle: © Bayreuther Festspiele/Enrico Nawrath

"Siegfried", das Scherzo der "Ring"-Tetralogie, ist auf dem Grünen Hügel wie "Rheingold" und "Götterdämmerung" seit 2015 nicht mehr gespielt worden. Anders als die vorangegangene "Walküre", von der es letztes Jahr immerhin drei Aufführungen gab. Für eine der längsten und anstrengendsten Tenorpartien überhaupt hat Festspielchefin Katharina Wagner den Österreicher Andreas Schager engagiert. Auf seinem Weg zur Traumfrau, szenisch betreut von Landsmann Valentin Schwarz, musikalisch unterstützt von Cornelius Meister, der für den erkrankten Pietari Inkinen einspringt, lässt der unbesorgte Held den Zwerg Mime (Arnold Bezuyen) ebenso hinter sich wie den Wanderer Wotan (Tomasz Konieczny) - schließlich wartet eine "neue" Brünnhilde (Daniela Köhler gegenüber Iréne Theorin in "Walküre" und "Götterdämmerung"). | Bildquelle: © Bayreuther Festspiele/Enrico Nawrath

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