BR-KLASSIK

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Mittwoch, 01.11.2017

10:15 bis 12:00 Uhr

BR Fernsehen

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Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe in einer virtuosen und spannend ins Bild gesetzten Interpretation. Peter Dijkstra leitet die Aufführung in der Nürnberger St. Lorenzkirche mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks, dem Originalklangensemble Concerto Köln und den Solisten Christina Landshamer, Anke Vondung, Maximilian Schmitt und Andreas Wolf. | Bildquelle: BR/Hans von Draminski

Bildquelle: BR/Hans von Draminski

BR-KLASSIK: Johann Sebastian Bach: h-Moll-Messe

BR Fernsehen zeigt Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe in einer virtuosen und spannend ins Bild gesetzten Interpretation. Peter Dijkstra leitet die Aufführung in der Nürnberger St. Lorenzkirche mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks, dem Originalklangensemble Concerto Köln und den Solisten Christina Landshamer, Anke Vondung, Maximilian Schmitt und Andreas Wolf.

Mitwirkende

 
Dirigent Peter Dijkstra
Redaktion Peter Fohrwikl
Obwohl Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe für den lutherischen Gottesdienst nicht vorgesehen war und vom Komponisten aus Werken verschiedener Schaffensperioden zusammengestellt wurde, ist sie doch eines der größten Meisterwerke der Musikgeschichte. Auf besonders berührende Weise drückt sie den ewig-menschlichen Wunsch aus, der in jeder Messe formuliert wird: dass Himmel und Erde, Gott und die Menschen in Einklang kommen.

Der Chor des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Peter Dijkstra hat die h-Moll-Messe zusammen mit dem Originalklang-Ensemble Concerto Köln in der gotischen St. Lorenzkirche Nürnberg aufgeführt. Die Solisten sind Christina Landshamer, Sopran, Anke Vondung, Alt, Maximilian Schmitt, Tenor, und Andreas Wolf, Bass.

Mit einer differenzierten Lichtregie, der Einbeziehung von Detailaufnahmen markanter Kunstwerke aus der Lorenzkirche sowie einer wechselnden räumlichen Anordnung der Mitwirkenden geht diese Produktion über hergebrachte Konzertdarbietungen weit hinaus.

So erstrahlt der Kirchenraum im „Credo“ erstmals in voller Höhe und in vollem Glanz, während das Licht im folgenden Teil nach und nach schwindet: Das „Cruzifixus“ wirkt irdisch und schwer. Mit jedem Paukeneinsatz des Schlusschores „Dona nobis Pacem“ kehrt das Licht zurück, bis die Kirche am Ende wieder in aller Schönheit und Feierlichkeit erstrahlt.

Entstanden ist ein besonderes Werk in einer besonderen, farbenreichen, virtuosen und spannend ins Bild gesetzten Interpretation.

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