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Mittwoch, 06.12.2017

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Komponist Georg Philipp Telemann | Bildquelle: picture-alliance/dpa

Bildquelle: picture-alliance/dpa

BR-KLASSIK: Georg Philipp Telemann - Ein musikalischer Alleskönner

Georg Philipp Telemann war Musiker, Geschäftsmann und Verleger und komponierte Tausende von Musikstücken: Konzerte, Ouvertürensuiten, Opern und vor allem Unmengen an Kammermusik und Kirchenmusik.

Mitwirkende

 
Redaktion Peter Fohrwikl
Georg Philipp Telemann war Musiker, Geschäftsmann und Verleger und komponierte Tausende von Musikstücken: Konzerte, Ouvertürensuiten, Opern und vor allem Unmengen an Kammermusik und Kirchenmusik. Indem er deutsche, italienische und französische Einflüsse zu einem unverwechselbaren Personalstil verschmolz, wurde er zu einem der wenigen Komponisten im 18. Jahrhundert, die zu Lebzeiten nicht nur angesehen waren, sondern von ihrem Schaffen auch gut leben konnten.

Dabei sah es zunächst nicht so aus, als würde aus dem jungen Georg Philipp, der am 24. März 1681 in einer Magdeburger Pfarrersfamilie geboren wurde, einmal einer der berühmtesten Komponisten Europas. Musik war in seiner Familie keine angesehene Kunst.

In Leipzig studierte er Jura. Daneben gründete er das städtische Collegium musicum – den Vorläufer des Gewandhausorchesters. Später leitete er die Kirchenmusik in Eisenach und Frankfurt, bewarb sich schließlich nach Hamburg. Er bekam die Stelle und arbeitete bis zu seinem Tod als Musikdirektor der fünf Hauptkirchen, war Kantor am Johanneum und ab 1722 auch Leiter der Hamburger Oper. Hier gründete er 1728 zusammen mit Johann Valentin Görner die erste deutsche Musikzeitschrift "Der getreue Musicmeister". Am 25. Juni 1767 starb Telemann mit 87 Jahren.

Im Gedenkjahr 2017 äußern sich bekannte Musiker, wie die Telemannbotschafterin Dorothee Oberlinger (Blockflöte), Ludwig Güttler (Trompete), Philipp Jaroussky (Countertenor) und Thomas Fritzsch (Gambe) zur Bedeutung des großen europäischen Komponisten.

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