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Mittwoch, 28.03.2018

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Jörg Widmann | Bildquelle: Marco Borggreve

Bildquelle: Marco Borggreve

BR-KLASSIK: Mariss Jansons dirigiert Widmann

"Trauermarsch für Klavier und Orchester" mit Yefim Bronfman

Der "Trauermarsch" des 1973 geborenen Komponisten und Klarinettisten Jörg Widmann ist ein einsätziges Werk für Soloklavier und Orchester. Yefim Bronfman brachte es im Februar 2018 mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons zur Aufführung.

Mitwirkende

 
Dirigent Mariss Jansons
Redaktion Peter Fohrwikl
Jörg Widmanns "Trauermarsch“ für Klavier und Orchester wurde im Dezember 2014 in Berlin von den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle uraufgeführt. Der Solist war Yefim Bronfman, der auch den Solopart in der Münchner Aufführung vom Februar 2018 im Herkulessaal der Residenz mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons spielt.
Nach eigener Aussage des 1973 geborenen Komponisten Widmann war ursprünglich ein viersätziges Klavierkonzert geplant, er entschied sich jedoch nach anfänglichen Skizzen, den einleitenden Trauermarsch-Rhythmus zum Gegenstand eines umfassenden, einsätzigen Werks zu machen. Entsprechend prägt den "Trauermarsch" eine dunkle, geheimnisvolle Grundstimmung, noch verstärkt dadurch, dass Celli und Kontrabässe ihre tiefste Saite "C" um einen Ganzton herabstimmen. Aus dem unerbittlich starren Grundmuster erheben sich Wellen ausufernder Klangfarbenpracht und perkussiver Energie, die ihren unverwechselbaren Ton nicht zuletzt aus einer vielseitigen Instrumentierung gewinnen, die auch ungewöhnliche Perkussionsinstrumente wie das "Waterphone", Lotosflöten oder einen "Watergong" einbezieht.
Der Pianist Yefim Bronfman widmet sich neben seiner Solokarriere auch in besonderem Maße der Kammermusik. In der Saison 2012/2013 war er "Artist in Residence" beim BR-Symphonieorchester.

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