BR-KLASSIK

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Sonntag, 29.04.2018

20:15 bis 20:45 Uhr

ARD-alpha

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Der Geiger Leonidas Kavakos | Bildquelle: Marco Borggreve

Bildquelle: Marco Borggreve

BR-KLASSIK: Leonidas Kavakos spielt Beethoven

Violinsonate Nr. 5 / Frühlingssonate

Leonidas Kavakos gehört zur Weltspitze der Violinisten. Man rühmt seine makellose Technik, sein tiefgründiges musikalisches Verständnis, seine einzigartige Klangqualität und sein höchst virtuoses Spielniveau. Der italienische Pianist Enrico Pace teilt mit Kavakos, neben seiner Arbeit mit Orchestern, vor allem die Leidenschaft für Kammermusik. Gemeinsam spielte das ideal aufeinander eingestimmte, technisch perfekte Duo an drei Abenden im Salzburger Mozarteum den kompletten Beethoven-Sonatenzyklus.

Mitwirkende

 
Redaktion Ulrich Gambke
Leonidas Kavakos gehört zur Weltspitze der Violinisten. Man rühmt seine makellose Technik, sein tiefgründiges musikalisches Verständnis, seine einzigartige Klangqualität und sein höchst virtuoses Spielniveau. Der vielfach gefragte italienische Pianist Enrico Pace teilt mit Kavakos, neben seiner Arbeit mit Orchestern, vor allem die Leidenschaft für Kammermusik. Gemeinsam spielt das ideal aufeinander eingestimmte, technisch perfekte Duo an drei Abenden im Salzburger Mozarteum den kompletten Beethoven-Sonatenzyklus.

Durch ein neues Regiekonzept gelingt es, den Zuschauer direkt in die Konzertsituation einzubinden. Mit Hilfe von fünf Kameras werden die Ausnahmemusiker Leonidas Kavakos und Enrico Pace fast ausschließlich in Nah- und Großaufnahmen gezeigt. So wird die gewohnte Distanz zwischen Musikern und Publikum aufgelöst. Die Intensität und Leidenschaft der Solisten vermittelt sich unmittelbar über die Aufnahmen und lässt die Konzerte nicht nur zu einem akustischen, sondern auch visuell-emotionalen Erlebnis werden.

Als Einleitung zu jeder Sonate gibt es eine Einführung von Leonidas Kavakos mit anschaulichen Musikbeispielen, die dem Zuschauer einen neuen Zugang zu den Violinsonaten Beethovens ermöglichen. Wir erfahren von Kavakos, was für ihn das Einzigartige an Beethoven ist. Und hören es am Ende auch selbst.

Dichter, Maler, Komponisten - der Frühling war schon immer eine Inspirationsquelle für Künstler. Und bis heute wohnt dieser Jahreszeit ein besondere Faszination inne. In zahlreichen Kulturen rund um den Globus gibt es teils jahrhundertealte Rituale und Feste, die den Zauber des Neunanfangs und die Energie der wiedererstarkenden, aufblühenden Natur feiern.

BR-KLASSIK präsentiert zum Frühlingsanfang an neun aufeinanderfolgenden Sonntagen um 20.15 Uhr eine Reihe von Werken, die sich in spezieller Weise dem "Lenz" widmen und die spezielle Atmosphäre dieser Zeit zum Ausdruck bringen. Zum Beispiel das einstige Skandalstück "Le Sacre du printemps" von Igor Strawinsky, das bei seiner Uraufführung 1913 im Pariser Théâtre des Champs-Élysées für Proteststürme und handfeste Tumulte sorgte. Aber auch Beethovens 6. Symphonie, die "Pastorale", "Die vier Jahreszeiten" von Vivaldi oder Robert Schumanns Symphonie Nr. 1, die "Frühlingssinfonie“ gehören dazu. Dem Frühjahr huldigen auf ARD-alpha dabei Künstler wie Sir Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker, Julia Fischer, Andris Nelsons und Leonidas Kavakos.

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