BR-KLASSIK

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Sonntag, 20.05.2018

20:15 bis 21:15 Uhr

ARD-alpha

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Regensburger Domspatzen | Bildquelle: BR

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BR-KLASSIK: W.A. Mozart - Große Messe in c-Moll

Festkonzert aus der Alten Kapelle zu Regensburg

Mozarts Messe in c-Moll (KV 427) ist eines der großen Rätsel der Musikgeschichte. Man weiß einiges über die Uraufführung 1783 in Salzburg, aber über ihre Entstehung und vor allem, warum die Messe unvollendet blieb, darüber wird gerätselt. Der jungvermählte Komponist lebt freischaffend in Wien, und die Opernaufträge kommen! Wozu dann eine Messe ohne Auftrag? Vermutlich hat er es für seine Frau Constanze getan, die bei der Uraufführung eine Solopartie sang. Mit Mozarts großer Messe in c-Moll ehrten die Regensburger Domspatzen ihren ehemaligen Domkapellmeister Georg Ratzinger, der den Chor bis 1994 30 Jahre geleitet hatte.

Mitwirkende

 
Dirigent Roland Büchner
Redaktion Peter Fohrwikl
Wolfgang Amadeus Mozarts Messe in c-Moll (KV 427) ist eines der großen Rätsel der Musikgeschichte. Man weiß einiges über die Uraufführung am 25.8.1783 in der Salzburger Stiftskirche St. Peter, aber über ihre Entstehung und vor allem, warum die Messe unvollendet blieb, darüber wird bis heute gerätselt.

Der Komponist ist jungvermählt und lebt in Wien, freischaffend. Und die Opernaufträge kommen! Wozu komponiert er dann ohne Auftrag eine Messe? Vermutlich hat er es für seine Frau getan, Constanze, die dann auch bei der Uraufführung eine Solopartie sang. Constanze hat er ohne Einwilligung des Vaters geehelicht und um sie diesem nachträglich vorzustellen, unternimmt er 1783 eine Reise nach Salzburg, bei der die Messe zur Aufführung gelangt.

Mit Mozarts großer Messe in c-Moll ehrten die Regensburger Domspatzen ihren ehemaligen Domkapellmeister Georg Ratzinger, der den Chor 30 Jahre lang von 1964 bis 1994 geleitet hatte.

Dorothee Mields, Sopran I, Siri Thornhill, Sopran II, Robert Buckland, Tenor, Manfred Bittner, Bass, Regensburger Domspatzen,
L' Orfeo Barockorchester Linz, Konzertmeisterin: Michi Gaigg, Leitung: Domkapellmeister Roland Büchner

Eine Aufzeichnung des Eröffnungskonzerts der "Tage Alter Musik" in der Stiftskirche Unserer Lieben Frau zur Alten Kapelle in Regensburg vom 29. Mai 2009

„Das älteste, echteste und schönste Organ der Musik, das Organ, dem unsere Musik allein ihr Dasein verdankt, ist die menschliche Stimme.“ So enthusiastisch äußerte sich Richard Wagner zum Gesang. Und tatsächlich ist der menschlichen Singstimme eine Wahrhaftigkeit gegeben, die unmittelbar Emotionen freisetzt, bewegt und anrührt. Im wahrsten Sinne des Wortes spricht die Vokalmusik direkter an, als es Instrumenten möglich ist.

Dies liegt nicht nur am mitgeteilten Text, an den gesungenen Worten. Es liegt auch am besonderen Klang. Die Faszination der Stimme inspirierte Komponisten aller Epochen und Nationalitäten. Ludwig van Beethoven durchbrach sogar das eigentlich rein instrumentale Konzept der Symphonie, indem er in seiner "Neunten" Chor und Solisten das berühmte "Freude schöner Götterfunken" anstimmen ließ. Sein Mitteilungsbedürfnis hatte eine Größe und Bedeutung erreicht, der er ohne den Gesang nicht gerecht werden konnte.

BR-KLASSIK zeigt in ARD-alpha an zwölf aufeinanderfolgenden Sonntagen um 20.15 Uhr Vokalmusik in all ihren Facetten. Opernchöre, Oratorien, Messen, Arien- und Liederabende sowie symphonische Musik mit Chor. Dabei vertreten sind Sänger wie Annette Dasch, Juan Diego Florez, Christian Gerhaher und Jonas Kaufmann. Außerdem erleben Sie u.a. den BR-Chor, die Regensburger Domspatzen, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Sinfonieorchester von MDR, NDR und SWR sowie Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Bernard Haitink, Mariss Jansons und Helmuth Rilling.

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