BR-KLASSIK

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Dienstag, 03.07.2018

23:55 bis 00:55 Uhr

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Dirigent Mariss Jansons | Bildquelle: ©  Peter Meisel

Bildquelle: © Peter Meisel

BR-KLASSIK: Mariss Jansons dirigiert Bruckner

Symphonie Nr. 9 d-Moll

Mariss Jansons und das Symphonieorchester spielten in der Münchner Philharmonie am Gasteig die letzte, unvollendet gebliebene Symphonie Nr. 9 d-Moll von Anton Bruckner.

Mitwirkende

 
Redaktion Peter Fohrwikl
Anton Bruckner widmete – nach mündlicher Überlieferung – seine Symphonie Nr. 9 d-Moll dem "lieben Gott“. Im Münchner Gasteig spielte das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Bruckners letztes Werk unter der Leitung von Mariss Jansons.

"Nun widme ich der Majestät aller Majestäten, dem lieben Gott, mein letztes Werk und hoffe, dass er mir so viel Zeit schenken wird, dasselbe zu vollenden.“ Diese Hoffnung, die Bruckner (angeblich) äußerte, sollte sich nicht erfüllen. Es war ihm nicht vergönnt: Die Uraufführung 1903 in Wien erlebte Bruckner nicht mehr.

Für Mariss Jansons ist in Bruckners Schaffen immer "der Finger Gottes“, der Bezug zu etwas Überirdischem, Jenseitigem spürbar. Das BR-Symphonieorchester bringt diese Innigkeit und Bedeutung emphatisch auf den Punkt, ohne dabei in übertriebenes Pathos zu verfallen.

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