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Dienstag, 19.06.2018

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Enoch zu Guttenberg | Bildquelle: picture-alliance/dpa

Bildquelle: picture-alliance/dpa

ZUM TOD VON ENOCH ZU GUTTENBERG Enoch zu Guttenberg. Des Königs Zauberflöte

Der fränkische Dirigent und Intendant der Internationalen Herrenchiemsee-Festspiele hat mit K. J. Schönmetzler 2011 im Spiegelsaal des Neuen Schloss Herrenchiemsee Mozarts „Zauberflöte“ gezeigt.

Mitwirkende

 
Redaktion Bettina Hausler
Der fränkische Freiherr und Dirigent Enoch zu Guttenberg und sein Dramaturg Klaus Jörg Schönmetzler hatten 2011 eigens für den Spiegelsaal im Neuen Schloss Herrenchiemsee Mozarts Oper "Die Zauberflöte" neu inszeniert. Und hatten – zur Begeisterung der Zuschauer – auch Ludwig II. auf der Bühne erscheinen lassen.

Es war ein Spiel im Spiel, das zu Guttenberg und Schönmetzler erfunden hatten: König Ludwig lädt seine hochadlige Verwandtschaft aus Bayern und Österreich zur Oper ein. Ludwig II. selbst, im königlichen Hermelin-Mantel, gibt den Sarastro, Kaiser Franz-Joseph von Österreich spielt den Tamino, Kaiserin Sissi die Pamina. Die Rolle des Sklaven-Peinigers Monostatos überlässt der bayerische König gerne dem preußischen Reichskanzler Otto von Bismarck.

Mit ihrem Zauberflöten-Konzept wollten Dirigent und Dramaturg die heutigen Opernliebhaber in die Zeit Ludwigs II. entführen. Der Filmautor erzählt von den musikalischen und technischen Schwierigkeiten, die eine Operninszenierung im denkmalgeschützten Inselschloss mit sich gebracht hat. Filmautor Eckhart Querner begleitet Dirigent und Solisten bei Proben und Premiere.

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