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Sonntag, 19.08.2018

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Schloss Nymphenburg in München | Bildquelle: picture-alliance/dpa

Bildquelle: picture-alliance/dpa

Musik aus Schloss Nymphenburg

Johann Sebastian Bach: Konzert für 3 Violinen und Streicher C-Dur Die Solisten des Festkonzerts sind die Münchner Geigerin Juli Fischer, der 1968 in Minsk geborene Daniel Nodel und Radoslaw Szulc, der 1998 zum Ersten Konzertmeister des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks berufen wurde und ein Jahr später das Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks gründete.

Mitwirkende

 
Musikalische Leitung Radoslaw Szulc
Redaktion Peter Fohrwikl
Das Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks spielte zur Wiedereröffnung des Hubertussaals 2003. Fast 200 Jahre lang lag der Hubertussaal im Nordflügel des Wittelsbacher-Schlosses Nymphenburg im Dornröschenschlaf, ehe er im Juli 2003 nach aufwendiger Renovierung zu neuem Leben erweckt wurde.

Zur feierlichen Wiedereröffnung des 1755 erbauten Festsaals gastierte das Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Konzertmeister Radoslaw Szulc mit zwei Konzerten. Johann Sebastian Bachs (1685-1750) Konzert für 3 Violinen, Streicher und Basso continuo entstand wie die Mehrzahl seiner großen weltlichen Instrumentalkompositionen in den Jahren 1717-1721, als Bach Kapellmeister am Hofe des Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen war.

Das Original des Werks ist nicht erhalten, sodass man lange Zeit mit einer Fassung für drei Cembali vorlieb nehmen musste, die Bach für sich und seine beiden ältesten Söhne, Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel, zum Konzertgebrauch im Leipziger Collegium musicum verfasst hatte. Inzwischen wurde die Urfassung für drei Violinen rekonstruiert und findet neben der Cembalofassung in den Konzertsälen ihre verdiente Popularität.

Die Solisten des Festkonzerts waren die Münchner Geigerin Juli Fischer, Daniel Nodel und Radoslaw Szulc.

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