BR-KLASSIK

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Dienstag, 30.06.2020

23:45 bis 01:15 Uhr

BR Fernsehen

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Tricolore für Gedenken an Nizza bei Klassik am Odeonsplatz 2016 | Bildquelle: © Goran Nitschke

Bildquelle: © Goran Nitschke

BR-KLASSIK: Klassik am Odeonsplatz 2016

An die Freude

Opern- und Konzertmitschnitte, Musiker-Porträts, Musik der Gegenwart oder Jazzproduktionen: BR Fernsehen und ARD-alpha bieten Ihnen Woche für Woche Highlights - nicht nur - der klassischen Musik.

Mitwirkende

 
Choreinstudierung Peter Dijkstra
Dirigent Daniel Harding
Redaktion Beate Sampson
"An die Freude“! – so nannte Friedrich Schiller sein berühmtes Gedicht, das er 1785 in Gohlis bei Leipzig verfasste. Das in der Aufklärung formulierte Ideal von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit brannte vielen Menschen zur Zeit der schon schwelenden Französischen Revolution in den Herzen.

Schnell wurden Komponisten von der Ode zu Vertonungen inspiriert wie Robert Schumann, Carl Friedrich Zelter oder später auch Peter Tschaikowsky. Die berühmteste ist zweifelsohne Ludwig van Beethovens 9. Symphonie. Seit 1985 ist sie, in einem von Herbert von Karajan speziell angefertigten Arrangement, die offizielle Hymne der Europäischen Union.

2016 war die 9. Symphonie von Beethoven erstmals bei "Klassik am Odeonsplatz" zu hören gewesen, Daniel Harding dirigierte das Symphonieorchester und den Chor des Bayerischen Rundfunks. Das erlesene Solistenquartett setzte sich aus Annette Dasch, Elisabeth Kulman, Andrew Staples und Gerald Finley zusammen.

Außerdem stand Beethovens Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 auf dem Programm. Sie ergänzt die "Ode an die Freude“ ideal. Denn auch im Fidelio geht es um Befreiung, Gerechtigkeit und die treue, liebend sich aufopfernde Verbindung zwischen zwei Menschen.
Als der Odeonsplatz in hochsommerliches Abendlicht getaucht war, hatte das "Nachtlied“ op. 108 für Chor und Orchester von Robert Schumann für ganz besonders stimmungsvolle Momente gesorgt.

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