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Sonntag, 17.01.2021

10:10 bis 11:00 Uhr

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Sopranistin Anja Harteros | Bildquelle: ©  Marco Borggreve

Bildquelle: © Marco Borggreve

BR-KLASSIK: Wie ein lichter Fluss - Die Sängerin Anja Harteros

Star-Sopranistin Anja Harteros gewährt in einem persönlichen Porträt erstmals Einblicke in ihren Alltag. Filmautor Christian Betz hat sie neun Monate lang auf und neben der Bühne begleitet.

Mitwirkende

 
Redaktion Beate Sampson
Opernfans verehren sie, selbst Kritiker sprechen von ihr in Superlativen: Anja Harteros – "Die Opernkönigin", "Die Stradivari unter den Stimmen", manche gehen sogar so weit und schreiben: "Die beste Sängerin der Welt".
Die Sopranistin, die in Bergneustadt geboren wurde und einen griechischen Vater hat, macht mit ihrer Ausnahmestimme und Bühnenpräsenz kontinuierlich Karriere, die sie auf alle wichtigen Bühnen dieser Welt führt.
Ihre internationale Karriere begann 1999, als sie als erste Deutsche den 1. Platz des Cardiff Singer of the World-Wettbewerbs holte. Dort lernte sie Sir Peter Jonas kennen, der sie als Intendant der Bayerischen Staatsoper kurz danach nach München rief. Bis heute ist die Bayerische Staatsoper ihre künstlerische Heimat.
Zum ersten Mal in ihrer Karriere erlaubte die öffentlichkeitsscheue Ausnahmekünstlerin 2016 dem Filmemacher Christian Betz exklusive Einblicke in ihren Alltag. Sie erzählt offen von den Entbehrungen, die der Sängerinnenberuf für sie mit sich bringt und vom Druck, dem eine Künstlerin ihres Ranges ausgesetzt ist.
Mit Jonas Kaufmann steht Harteros oft gemeinsam auf der Bühne. Er kennt seine Kollegin: "Natürlich ist sie eine Diva – und das muss sie auch sein! Wenn sie zu allem Ja und Amen sagen würde, könnte sie die Position, die sie hat, nicht erreichen – und vor allem nicht halten! Aber sie ist ja dabei überhaupt nicht schwierig. Anja ist ein unheimlich herzlicher, freundlicher, lieber und offener Mensch."
Der Filmautor hat Anja Harteros über neun Monate begleitet. Von der Neuinszenierung "Arabella", in der sie unter der Regie des bekannten Filmregisseurs Andreas Dresen die Hauptrolle singt, über die Einstudierung und das Rollendebüt der Amelia in "Un ballo in maschera", bis hin zu einem Arienabend in Budapest, wo Harteros zum ersten Mal auftritt.
Dabei kommen auch langjährige Weggefährten wie Sir Peter Jonas oder der damalige Münchner Generalmusikdirektor Maestro Zubin Mehta zu Wort.

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