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Montag, 27.03.2017

23:15 bis 01:10 Uhr

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Komponist Johann Sebastian Bach | Bildquelle: picture-alliance/dpa

Bildquelle: picture-alliance/dpa

BR-KLASSIK: Johann Sebastian Bach: Johannespassion

Die Johannespassion ist Bachs dramatischstes Werk. So folgt die Konzertaufzeichnung des Oratoriums aus der hochgotischen Basilika St. Lorenz in Nürnberg einem szenischen Konzept, das die Theatralik der Passion widerspiegelt.

Mitwirkende

 
Musikalische Leitung Peter Dijkstra
Redaktion Peter Fohrwikl
Johann Sebastian Bach schrieb die Johannespassion für die Karwoche des Jahres 1724 in Leipzig. Sie setzt ein mit der Gefangennahme Jesu im Garten Gethsemane und endet mit der Grablegung des Gekreuzigten. Im Zentrum des Werks steht das Verhör Jesu durch Pontius Pilatus, der keine Schuld an Jesus findet und ihn daher nicht verurteilen möchte. Doch aus Furcht vor der aufgebrachten Menge beugt sich Pilatus schließlich dem Willen des Volkes.

Die Johannespassion ist Bachs dramatischstes Werk. So folgt die Konzertaufzeichnung des Oratoriums aus der hochgotischen Basilika St. Lorenz in Nürnberg einem szenischen Konzept, das die Theatralik der Passion widerspiegelt. Die Passionshandlung wird aus verschiedenen Perspektiven betrachtet: Die Solisten singen und agieren auf einem kreuzförmigen Podest, nehmen Blickkontakt zueinander auf und unterstreichen ihre innere Bewegtheit durch minimale Bewegungen und Gesten. Bachs hochemotionale Musiksprache und das kunstvolle Ineinandergreifen von Chorälen, Arien und Chören auf unterschiedlichen Ebenen machen dieses Werk einzigartig.

Für höchste musikalische Qualität sorgen der Chor des Bayerischen Rundfunks, das Ensemble Concerto Köln sowie Julian Prégardien als Evangelist, Tareq Nazmi als Christus, Christina Landshamer, Sopran, Ulrike Malotta , Alt, Tilman Lichdi und der Bass Kresimir Strazanac. Die Leitung des Konzerts hatte Peter Dijkstra.

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