BR-KLASSIK

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Sonntag, 26.03.2017

11:25 bis 12:10 Uhr

ARD-alpha

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Eugen Jochum | Bildquelle: picture-alliance/dpa

Bildquelle: picture-alliance/dpa

Zum 30. Todestag von Eugen Jochum BR-KLASSIK: Eugen Jochum - eine Hommage

Opern- und Konzertmitschnitte, Musiker-Porträts, Musik der Gegenwart oder Jazzproduktionen: BR Fernsehen und ARD-alpha bieten Ihnen Woche für Woche Highlights - nicht nur - der klassischen Musik.

Mitwirkende

 
Redaktion Peter Fohrwikl
Als Eugen Jochum am 26. März 1987 in München stirbt, ist der 84-Jährige eine Legende. Er hat zwischen 1949 und 1960 das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks aus dem Nichts aufgebaut; er hat seit seinem 30. Lebensjahr regelmäßig die Berliner Philharmoniker dirigiert und wird zeitweise sogar als Kandidat für die Furtwängler-Nachfolge genannt.

Ab 1961 ist er ständiger Direktor des Concertgebouworkest Amsterdam, und 1961 wird er, als Nachfolger von Josef Keilberth Leiter der Bamberger Symphoniker. Zwischen seinen Konzertauftritten in aller Welt ist Jochum bis zuletzt unermüdlich im Studio tätig und hinterlässt eine Diskographie, die sich wie ein Pantheon der abendländischen Musikgeschichte liest.

In unserer Filmhommage auf Eugen Jochum kommen nicht nur seine Töchter Romana und Veronica zu Wort; auch Wegbegleiter wie Wolfgang Wagner von den Bayreuther Festspielen, der Opernsänger Hans Hotter, Freunde seines Geburtsortes Babenhausen, Musiker vom Berliner Philharmonischen Orchester, dem Bayreuther Sinfonieorchester, der Staatskapelle Dresden, die unter seinem Dirigat musizierten; der Theologe Eugen Bieser, Intendant Klaus Schultz sowie der langjährige Intendant des Bayerischen Rundfunks, Professor Albert Scharf, erinnern lebendig und spannend an ihre Begegnungen mit Eugen Jochum. Dazu setzt der Film seltenes Archivmaterial über Jochum ein.

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