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Mittwoch, 13.03.2019

20:00 UHR

Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Aufseßsaal

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Friederike Chylek | Bildquelle: © Jessica Alice Hath

Bildquelle: © Jessica Alice Hath

Musica Antiqua William Byrd und die Kunst des Virginals

In seiner Heimat gilt er als "Britannicae Musicae Parens" - "Vater der britischen Musik": William Byrd war einer der bedeutendsten Komponisten der Shakespeare-Zeit. 1572 wurde er zusammen mit Thomas Tallis Organist der Chapel Royal. Drei Jahre später verlieh Königin Elisabeth I. den beiden das Monopol des Notendrucks in England für 21 Jahre, obwohl Byrd sich Zeit seines Lebens zum Katholizismus bekannte. Das war der Queen zwar ein Dorn im Auge, doch verbannte sie ihn nur kurz vom Hof. Auf die Qualität seiner Musik wollte sie nicht auf Dauer verzichten. Neben seiner geistlichen Musik setzte er vor allem mit seinen Stücken für Tasteninstrumente Maßstäbe - sein Spektrum reichte von virtuosen Fantasien bis hin zu spritzigen Tänzen. Friederike Chelyk widmet sich Byrds "Clavier"-Schaffen auf einem Instrument aus der Sammlung des GNM, einem italienischen Spinett aus dem 17. Jahrhundert.

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