BR-KLASSIK

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Samstag, 17.06.2017

17:05 bis 18:00 Uhr

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Handwerker bei der Arbeit in der Produktionswerkstätte von Klavieren und Flügeln | Bildquelle: picture-alliance/dpa

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Schraubzwingen, Knochenleim, Polyester-Lack und viel Holz Do Re Mikro

Ein Kontrabass, so groß wie eine Giraffe, Geigerinnen, die barfuß spielen, Dirigenten, die gerne Stöckchen holen. Bei uns kommen nicht nur Musiker zu Wort, sondern auch Komponisten, Konzertflügel, Intervalle. Hier spielt die Musik: laut, leise, schräg, schön. Wie Mozart schon wusste: Ohne Musik wär‘ alles nichts.

Er glänzt tiefschwarz. Man kann sich in ihm so schön spiegeln, dass Schneewittchens böse Stiefmutter vor Neid erblassen würde. Mit Schleifpapier, Bürsten und feinen Lappen wird ein Flügel liebevoll über mehrere Tage poliert, bevor er die Fabrik in Hamburg verlässt. Dann zieht er in die weite Welt und wird gespielt. Aber bis er erst einmal fix und fertig dasteht, wird ein Flügel über Monate hinweg in Handarbeit angefertigt: vom Kleinsten, der 1,55 m lang ist, bis zum riesigen Konzertflügel, der 2,74 m misst. Do Re Mikro hat die Steinway-Fabrik in Hamburg besucht. Was ein Rim ist, wie ekelhaft Knochenleim stinkt und dass man einen Stimmstock nicht zum Wandern benutzen kann, das und mehr erfahrt ihr am 17. Juni um kurz nach fünf in Do Re Mikro auf BR-KLASSIK.

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