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Samstag, 17.06.2017

19:05 bis 22:20 Uhr

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Komponist Georg Friedrich Händel | Bildquelle: Wikimedia Commons

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Georg Friedrich Händel: "Rodelinda, Regina de' Longobardi"

Wie die Langobardenkönigin Rodelinda ihrem totgeglaubten, vom Thron vertriebenen Gatten die Treue hält und ihn zum Lohn dafür irgendwann zurückbekommt: Das erzählen Georg Friedrich Händel und sein Librettist Nicola Francesco Haym in ihrer Oper "Rodelinda", uraufgeführt 1725 am Londoner King's Theatre. Getrauert oder an sich selbst gezweifelt wird vom Personal überaus intensiv, bis sich ein lieto fine = glückliches Ende abzeichnet - beinahe à la "Fidelio"! Verehrer Händels wissen, dass der britische Dirigent Ivor Bolton "Rodelinda" schon 2003 an der Bayerischen Staatsoper herausbrachte, damals sogar zur Eröffnung der Münchner Opernfestspiele. Ob sich sein Werkverständnis inzwischen verändert hat, zeigt ein aktueller Mitschnitt aus dem Teatro Real Madrid (vom April diesen Jahres). Auch die Interpretation der Titelpartie liegt hier in englischer Hand: durch die Sopranistin Lucy Crowe! Außerdem messen zwei prominente Countertenöre ihre stimmlichen Kräfte - Bejun Mehta als Bertarido und Lawrence Zazzo als Unulfo.

Dramma per musica in drei Akten
In italienischer Sprache
Rodelinda - Lucy Crowe
Bartarido - Bejun Mehta
Grimoaldo - Jeremy Ovenden
Eduige - Sonia Prina
Unulfo - Lawrence Zazzo
Garibaldo - Umberto Chiummo
Orquesta Titular del Teatro Real
Leitung: Ivor Bolton
Aufnahme vom 5. April 2017 im Teatro Real, Madrid

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