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Mittwoch, 02.08.2017

20:03 bis 22:00 Uhr

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Amarcord | Bildquelle: Martin Jehnichen

Bildquelle: Martin Jehnichen

FESTSPIELZEIT Live aus Ansbach - Surround Bachwoche Ansbach

Schumann-Quartett; ensemble amarcord

Die Bachwoche Ansbach feiert in diesem Jahr ihr 70jähriges Bestehen. Bereits während der ersten Bachwoche 1947 stand „Die Kunst der Fuge“ auf dem Programm - Bachs spätes und fragmentarisches Kompendium der kontrapunktischen Kunst. Es erklang damals eine Bearbeitung für Streichquartett des ersten Bachwochen-Intendanten Carl Weymar. 70 Jahre später spielt das junge Schumann Quartett ausgewählte Stücke aus dem Zyklus. Wie tief in der Musikgeschichte Bachs Kompositionskunst wurzelt, zeigt das Vokalensemble amarcord aus Leipzig, das sich dem Notenschrank des Thomaskantors Bach widmet. Denn außer seinen Kantaten führte Bach im Gottesdienst auch lateinische Motetten von Komponisten früherer Generationen auf: etwa von Seth Calvisius, Orlando di Lasso oder Johann Hermann Schein.

Aus Bachs Notenschrank
Thomas-Graduale: Sequentia de S. Thoma "Gaude felix India"; Johann Sebastian Bach: Contrapunctus 1 und 4, BWV 1080; Sethus Calvisius: Hymnus ante Cibum; Johann Sebastian Bach: Contrapunctus 5, 6 und 7, BWV 1080; Johann Walter: "Mitten wir im Leben sind"; Johann Sebastian Bach: Contrapunctus 10 und 9, BWV 1080; Sixt Dietrich: Heilig ist Gott der Vater; Johann Sebastian Bach: Contrapunctus 11, BWV 1080; Sethus Calvisius: O Pater coelestis; Johann Sebastian Bach: Contrapunctus 12 und 13, BWV 1080; Orlando di Lasso: Confitemini Domino; Johann Sebastian Bach: Contrapunctus 20, BWV 1080; Johann Rosenmüller: "Welt ade, ich bin dein müde", BWV 27

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