BR-KLASSIK

Inhalt

Sonntag, 06.08.2017

17:05 bis 18:00 Uhr

BR-KLASSIK

zur Übersicht
Leonardo Da Vinci | Bildquelle: picture-alliance/dpa

Bildquelle: picture-alliance/dpa

Oswald von Wolkenstein - Leonardo - Monteverdi Der Do Re Mikro-Geschichtensommer (4)

Ein Kontrabass, so groß wie eine Giraffe, Geigerinnen, die barfuß spielen, Dirigenten, die gerne Stöckchen holen. Bei uns kommen nicht nur Musiker zu Wort, sondern auch Komponisten, Konzertflügel, Intervalle – und Elvis, unser Studioschaf. Hier spielt die Musik: laut, leise, schräg, schön. Wie Mozart schon wusste: Ohne Musik wär‘ alles nichts.

Weiter geht es im Do Re Mikro-Geschichtensommer in die Zeit der Entdecker, Seefahrer und Erfinder, ans Ende des Mittelalters - so um die Zeit zwischen 1400 und 1500. Mit dem 15. Jahrhundert beginnt die Neuzeit und diese heißt nicht umsonst so, denn das Leben der Menschen veränderte sich: Die Kirche stand nämlich nicht mehr im Mittelpunkt, sondern der Mensch; wie er lebt, fühlt, aussieht und was ihn umgibt. Gleichzeitig blickten die Menschen zurück und erinnerten sich an die Antike, also an die Geschichte und die Geschichten der alten Griechen und Römer. Sie wollten wissen, warum Odysseus so lang herumirrte und warum das trojanische Pferd nicht wiehern konnte. Das war die Zeit der Renaissance. „Jeder kann lesen, was er will“, weil um das Jahr 1450 Johannes Gutenberg den Buchdruck erfand. Er stellte dafür Buchstaben aus Metall her und setzte sie erst zu Wörtern, dann die Wörter zu Sätzen und schließlich die Sätze zu Seiten zusammen. Nach dem Modell konnte er tausende von Seiten drucken. Mit dieser Erfindung veränderte Gutenberg die Welt, denn fortan mussten sich die Schreiberlinge nicht mehr im trüben Kerzenlicht beim Bücher abschreiben die Augen ruinieren, jetzt konnten Erkenntnisse, Ereignisse und Meinungen schnell und in großen Mengen verbreitet werden.

Oswald von Wolkenstein - Leonardo - Monteverdi
Die Musiksendung für Kinder
Als Podcast verfügbar

    AV-Player