BR-KLASSIK

Inhalt

Montag, 07.08.2017

18:05 bis 19:25 Uhr

BR-KLASSIK

zur Übersicht
Mirga Gražinytė-Tyla  | Bildquelle: Lothar Tanzyna

Bildquelle: Lothar Tanzyna

FESTSPIELZEIT Salzburger Festspiele

Mozarteumorchester Salzburg

Traditionell beginnen die Salzburger Festspiele mit der "Ouverture spirituelle". Sakralmusik, religiös inspirierte Werke und über das rein Weltliche hinausweisende Klänge sollen hier miteinander reagieren. Ungewöhnlich ist die Besetzung von Bruckners Messe Nr. 2. Denn hier begleitet ein Blasorchester den achtstimmigen gemischten Chor (verkörpert vom Estnischen Philharmonischen Chor). Die Form ist dem Anlass geschuldet, denn die Messe sollte 1866 zur Eröffnung der Votivkapelle  des Linzer Domes im Freien aufgeführt werden. 46 Takte nur zählt die berühmte Motette "Ave verum corpus", die Mozart ein knappes halbes Jahr vor seinem Tod und parallel zu seinem Requiem und der Zauberflöte schrieb. Abgeschlossen wird das Programm durch das "Stabat Mater" von Franz Schubert. Nicht auf den lateinischen Text, sondern auf eine in deutscher Sprache von Klopstock erstellte Fassung hat Schubert sein großdimensioniertes Werk komponiert. Christiane Karg, Martin Mitterrutzner und Michael Nagy sind die Solisten, die gemeinsam mit dem Estnischen Philharmonischen Chor und dem Mozarteumorchester Salzburg auftreten. Die litauische Dirigenten Mirga Graþinytë-Tyla leitet das Konzert.

Estnischer Philharmonischer Kammerchor
Leitung: Mirga Gražinytė-Tyla
Solisten: Christiane Karg, Sopran; Martin Mitterrutzner, Tenor; Michael Nagy, Bass
Anton Bruckner: Messe Nr. 2 e-Moll; Wolfgang Amadeus Mozart: "Ave verum corpus", KV 618; Franz Schubert: "Stabat mater", D 383
Aufnahme vom 23. Juli 2017

    AV-Player