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Freitag, 01.09.2017

20:03 bis 21:25 Uhr

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Hans-Christoph Rademann | Bildquelle: Holger Schneider

Bildquelle: Holger Schneider

FESTSPIELZEIT Bachwoche Ansbach

Heinrich Schütz: "Der Schwanengesang"

Wo kommt Bach her? Diese Frage nach den Wurzeln seiner Musik greift die Bachwoche Ansbach regelmäßig in ihren Konzertprogrammen auf. Eine wichtige Traditionslinie geht auf den Urvater der deutschen Barockmusik, Heinrich Schütz, zurück. Seit 2011 rückt die Bachwoche jeweils ein wegweisendes Opus von Schütz in den Fokus, diesmal sein letztes Werk, den "Schwanengesang", op. 13, bestehend aus dem 119. Psalm in 11 Motetten, dem 100. Psalm, sowie einem Magnificat in deutscher Sprache. Ähnlich wie Bach in seiner Messe h-Moll zieht Schütz am Ende seines Lebens noch einmal die Summe seines Schaffens, erreicht er eine ultimative Reife und Könnerschaft.
Im würdevollen Rahmen des Münsters Heilsbronn widmeten sich am 1. August Dresdner Kammerchor und Barockorchester unter Hans-Christoph Rademann dem "Schwanengesang" Schütz'. Die Solisten waren unter anderem Dorothee Mields, Gerlinde Sämann und Georg Poplutz.

Dorothee Mields, Gerlinde Sämann, Sopran; David Erler, Stefan Kunath, Countertenor; Georg Poplutz, Tobias Mäthger, Tenor; Martin Schicketanz, Felix Schwandtke, Bass
Dresdner Kammerchor
Dresdner Barockorchester
Leitung: Hans-Christoph Rademann
Aufnahme vom 1. August 2017

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