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Sonntag, 03.12.2017

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Rio de Janeiro | Bildquelle: picture-alliance/dpa

Bildquelle: picture-alliance/dpa

"Rio de Janeiro" Musik der Welt

Verschwenderische Laune der Natur

Fremde Länder, fremde Klänge in Features, Reportagen und Interviews. Ein internationales Autoren-Team präsentiert Musik rund um den Globus, vom Porträt bis zum Konzertmitschnitt.

„Es gibt - wer sie einmal gesehen, wird mir nicht widersprechen - keine schönere Stadt auf Erden, und es gibt kaum eine unergründlichere, eine unübersichtlichere. Man wird nicht fertig mit ihr. Wo immer der Blick in Rio hinwandert, ist er von neuem beglückt“, schreibt Stefan Zweig, der 1940 nach Brasilien emigriert. Auf langen Spaziergängen erkundet er die Stadt und beschreibt die schönen und weniger schönen Seiten von Rio. Er erzählt von all den Dingen, die Rio zu einem Mythos gemacht haben: dem Zuckerhut, dem Corcovado, Copacabana, Ipanema, dem Karneval, der nostalgischen Trambahn, dem leicht angekratzten Charme der alten Kolonialhäuser.
Um all das geht es auch in unzähligen Liedern. Tom Jobim, einer der Begründer des Bossa Nova, singt mit schmeichelnder Stimme von dem mittlerweile legendären „Girl from Ipanema“, der Liedermacher Caetano Veloso zählt in seiner Musik die kleinen und großen Dinge auf, die das Leben in Rio so besonders machen, und Carlos Gomes, einer der bekanntesten Komponisten Brasiliens, schreibt eine Oper, die im kolonialen Rio spielt.
Florian Heurich begibt sich auf den Spuren von Stefan Zweig auf einen musikalisch-literarischen Streifzug durch Rio de Janeiro.

Musikalisch-literarische Streifzüge durch Rio de Janeiro
Von Florian Heurich

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