BR-KLASSIK

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Mittwoch, 28.02.2018

20:05 bis 22:00 Uhr

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Bamberger Symphoniker | Bildquelle: © Andreas Herzau

Bildquelle: © Andreas Herzau

Aus dem Studio Franken - Surround Konzertabend

Bamberger Symphoniker

Jedes Jahr veröffentlicht der Verband deutscher Musikschulen die Statistik der beliebtesten Instrumente. Seit Jahren lauten die Top 3: Klavier, Gitarre und Violine. Carolina Eyck hat auch mit Violine angefangen, aber mit sieben Jahren wollte sie ein Instrument spielen, das sonst nur ganz wenige beherrschen. Sie nahm Unterricht auf dem Theremin. Das ist ein elektronisches Instrument, das der russische Ingenieur Lew Termen 1920 erfunden hat. Es besteht aus einem Kasten mit einer vertikalen und einer horizontalen Antenne daran. Das elektromagnetische Feld zwischen den Antennen kann der Spieler mit seinen Händen beeinflussen und so die Tonhöhen und Lautstärke der elektronischen Klänge steuern. Das Theremin kam vor allem in der Filmmusik zum Einsatz, weil sich mit den flexiblen Tonhöhen besonders Gruseleffekte gut erzeugen ließen.
Carolina Eyck erlernte das Spielen auf dem Theremin bei Lydia Kavina, der Großnichte von Lew Termen. Sie ist eine der wenigen Musikerinnen, die mit dem Theremin professionell auftreten. 2016 war sie bei den Bamberger Symphonikern zu Gast und nahm für BR-Klassik das Konzert für Theremin und Orchester des amerikanisch-libanesischen Komponisten Anis Fuleihan auf. Neben der Erstsendung dieses Stücks erklingen im Konzertabend mit den Bamberger Symphonikern die Symphonie eines weiteren libanesischen Komponisten, Houtaf M. Khoury, sowie Werke russischer Komponisten.

Sergej Tanejev: "Oresteia-Ouvertüre", op. 6 (Mihkel Kütson); Anis Fuleihan: "Fantasy" (Carolina Eyck, Theremin; Gerrit Prießnitz); Nikolaj Tscherepnin: "Le royaume enchanté", op. 39 (Dimitris Botinis); Moritz Moszkowski: Violinkonzert C-Dur, op. 30 (Thomas Christian, Violine; Christian Simonis); Houtaf M. Khoury: Symphonie Nr. 2 - "Reminiscenza" (Pierre Dominique Ponelle)

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