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Samstag, 02.06.2018

19:05 bis 22:00 Uhr

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Elīna Garanča und Roberto Alagna in Saint-Saëns' "Samson et Dalila" an der Wiener Staatsoper, Mai 2018 | Bildquelle: © Wiener Staatsoper

Bildquelle: © Wiener Staatsoper

Opernabend

Camille Saint-Saëns: "Samson et Dalila"

Gesamtaufnahmen oder Liveübertragungen von den großen Opernbühnen wie München, Mailand und New York - samstags ab 19.05 Uhr auf BR-KLASSIK

Sein Debüt in einer der schwersten Tenorpartien überhaupt, Verdis Otello, hat Roberto Alagna gerade hinter sich gebracht. Im Juli will er den Grünen Hügel von Bayreuth erobern: als Schwanenritter Lohengrin! Zwischendurch muss er Verzweiflungsausbrüche französischer Art meistern: In "Samson et Dalila" von Camille Saint-Saëns! Nach der Uraufführung dieser Oper 1877 in Weimar war dem Komponisten erstens vorgeworfen worden, dass er sich für sein biblisches Sujet bei Bach und Händel inspirieren ließ, zweitens, dass Salonorchester seine Melodien nachspielen. Wie jedoch Mezzosoprane von der Klasse einer Elīna Garanča wissen, ist Dalila eine faszinierende Femme fatale: nicht nur, aber auch wegen der betörenden Arie "Mon coeur s'ouvre à ta voix". Inwiefern der italienische Maestro Marco Armiliato in Österreichs wichtigstem Opernhaus nach Wegen sucht, um die französischen und deutschen Traditionslinien von "Samson et Dalila" zu versöhnen, wird sich am Mitschnitt der Wiener Neuproduktion zeigen.

Oper in drei Akten
In französischer Sprache
Dalila - Elīna Garanča
Samson - Roberto Alagna
Oberpriester des Dagon - Carlos Álvarez
Abimelech - Sorin Coliban
und andere
Chor und Orchester der Wiener Staatsoper
Leitung: Marco Armiliato
Aufnahme vom 12. Mai 2018 in der Wiener Staatsoper

Anschließend um 21.20 Uhr:
Krystian Zimerman spielt Klaviermusik von Claude Debussy

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