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Freitag, 10.08.2018

22:05 bis 23:00 Uhr

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Franz Lehrndorfer | Bildquelle: © Franz Lehrndorfer

Bildquelle: © Franz Lehrndorfer

Orgelmusik

Zum 90. Geburtstag des Organisten Franz Lehrndorfer

Mittler - Entdecker - Improvisator
33 Jahre lang hatte er das Amt des Münchner Domorganisten inne, lange die Abteilung für "Katholische Kirchenmusik" an der Münchner Musikhochschule und formte eine beachtliche Zahl an Meisterschülern, darunter die ARD-Preisträger Gerhard Weinberger, Klemens Schnorr und Edgar Krapp. Ein Mann des Wortes war der gebürtige Salzburger Franz Lehrndorfer jedoch nie. Vielmehr sprach und wirkte er durch die Musik, machte Johann Sebastian Bachs Orgelmusik auch in bayerisch-katholischen Kreisen "salon"- beziehungsweise kirchenfähig und war ein großer Kenner des Reger'schen Orgelwerkes. Am sprichwörtlichsten aber bleibt seine Kunst des Stegreifspiels, die er am Ende eines jeden Orgelkonzertes erneut unter Beweis stellte - einerlei, ob über Melodien des Gotteslobs oder volksmusikalisch-heitere Themen. Umso größer der Verlust, als Franz Lehrndorfer, Träger des Bundesverdienstkreuzes und der Ehrendoktorwürde, am 10. Januar 2013 von der Weltbühne abtrat. Am 10. August 2018 jährt sich sein Geburtstag zum 90. Mal. Aus diesem Anlass widmet ihm BR-Klassik an diesem Tag die Sendung "Orgelmusik".

Franz Lehrndorfer: "Joli tambour"; Johann Sebastian Bach: Fantasie G-Dur, BWV 572; Johann Jacob de Neufville: Aria mit Variationen; Franz Lehrndorfer: "Ein Männlein steht im Walde"; Max Reger: Fantasie und Fuge über B-A-C-H, op. 46

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