BR-KLASSIK

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Samstag, 11.08.2018

13:05 bis 14:00 Uhr

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Kathleen Battle | Bildquelle: © Deutsche Grammophon

Bildquelle: © Deutsche Grammophon

Cantabile

Zum 70. Geburtstag der Sopranistin Kathleen Battle

Die Klassik-Sendung mit Highlights und Raritäten aus Oper, Lied und Konzert sowie Porträts großer Sänger am Samstagmittag

"Eleganz, Verve und die Anmut eines Lächelns" bescheinigte der Stimmexperte Jürgen Kesting einmal dem Singen Kathleen Battles. Die afroamerikanische Sopranistin, am 13. August 1948 in Portsmouth/Ohio geboren und durch den Gospel-Gesang ihres Vaters schon früh musikalisch geprägt, besticht in ihrer grandiosen internationalen Karriere mit einem breiten Repertoire von Händel, Mozart über Donizetti, Verdi und Strauss bis Berg, Gershwin, Gospel und Jazz. Auch Lieder, Messen und Oratorium hat die von James Levine geförderte Sängerin auf ihren weltweiten Tourneen stets mit großem Erfolg präsentiert. Zu einem großen Knall kam es 1994 an der New Yorker Met, als man Kathleen Battle, die immer wieder durch überzogenes divenhaftes Auftreten von sich Reden machte, wegen "unprofessionellen Verhaltens" entließ. Sie selbst zeigte sich darüber "verwundert und traurig" - und feierte 22 Jahre später ein fulminantes Comeback an der Met mit Spirituals.

Georg Friedrich Händel: "Eternal source of light divine", HWV 74 (Wynton Marsalis, Trompete; Orchestra of St. Luke's: John Nelson); "Messiah", Rejoice greatly, O daughter of Zion! (Academy of St.Martin-in-the-Fields: Neville Marriner); Wolfgang Amadeus Mozart: "Die Zauberflöte", Arie der Pamina aus dem 2. Akt; "Così fan tutte", Arie der Despina aus dem 2. Akt (Metropolitan Opera Orchestra: James Levine); "Die Entführung aus dem Serail", Duett Osmin - Blondchen aus dem 2. Akt (Martti Talvela, Bass; Wiener Philharmoniker: Georg Solti); Anonymus: "Angels watching over me"; "Hush" (Christian McBride, Kontrabass; Cyro Baptista, Perkussion); Richard Strauss: "Ariadne auf Naxos", Rezitativ und Arie der Zerbinetta (Wiener Philharmoniker: James Levine); Gaetano Donizetti: "L'elisir d'amore", Szene und Cavatine der Adina aus dem 1. Akt (Dawn Upshaw, Sopran; Luciano Pavarotti, Tenor; Chor und Orchester der Metropolitan Opera: James Levine); George Gershwin: "Porgy and Bess", Lied der Clara aus dem 1. Akt (Orchestra of St. Luke's: André Previn); Henry Purcell: "Music for a while" (James Levine, Klavier); Antonín Dvořák/William Arms Fisher: "Going home" (James Carter, Bassklarinette; Christian McBride, Kontrabass; Marlon Graves, Gitarre; Cyrus Chestnut, Klavier)

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