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Mittwoch, 07.11.2018

20:05 bis 22:00 Uhr

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Bamberger Symphoniker | Bildquelle: © Andreas Herzau

Bildquelle: © Andreas Herzau

Aus dem Studio Franken Konzertabend

Bamberger Symphoniker

2009 kaufte ein Ehepaar in St. Anne, Illinois, ein verfallenes Haus. Bei den Renovierungsarbeiten fanden sie neben Büchern und verschiedenen Dokumenten einen großen Stapel Noten, die den Namen Florence Price trugen. Ihr gehörte das Haus früher und der Fund warf neues Licht auf eine fast vergessene Persönlichkeit der amerikanischen Musikgeschichte. Florence Price war die erste afro-amerikanische Komponistin, deren Kompositionen von einem der „Big Five“, der fünf großen amerikanischen Orchester, gespielt worden ist. 1933 führte das Chicago Symphony Orchestra erstmals eine ihrer Symphonien auf und ließ im selben Jahr ihr Klavierkonzert in einem Satz folgen - ein Werk, in dem Reminiszenzen an Rachmaninow und Gershwin auf Anklänge aus Spirituals und Folk Songs treffen. Das Klavierkonzert nahmen die Bamberger Symphoniker für BR-KLASSIK mit dem Pianisten Louis Schwizgebel auf. Wir senden es zusammen mit Werken weiterer amerikanischer Komponisten wie Samuel Barber und Aaron Copland.

Samuel Barber: "The school for scandal", Ouvertüre, op. 5 (Lan Shui); Florence B. Price: Klavierkonzert (Louis Schwizgebel, Klavier; Joshua Weilerstein); George Gershwin: "An American in Paris" (Louis Langrée); Aaron Copland: Klarinettenkonzert (Sabine Meyer, Klarinette; Ingo Metzmacher); Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 9 e-Moll - "Aus der Neuen Welt" (Jakub Hrůša)

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