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Freitag, 09.11.2018

19:05 bis 20:00 Uhr

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Statue Gioacchino Rossinis in Pesaro | Bildquelle: picture-alliance/dpa

Bildquelle: picture-alliance/dpa

Das Musik-Feature

"Tanti affetti"

Beim Bummel durch das Adriastädtchen Pesaro stößt man überall auf Gioacchino Rossini. Das Geburtshaus, das Konservatorium, das Theater und das alljährliche Rossini Opera Festival erinnern an den berühmten Sohn der Stadt.

Beim Bummel durch das Adriastädtchen Pesaro stößt man überall auf Gioacchino Rossini. Das Geburtshaus, das Konservatorium, das Theater und das alljährliche Rossini Opera Festival erinnern an den berühmten Sohn der Stadt, dessen Todestag sich am 13. November 2018 zum 150. Mal jährt. Zwar verbrachte Rossini nur seine Kindheit in Pesaro, jedoch vermachte er später sein gesamtes Vermögen seiner Heimatstadt.
Vom altehrwürdigen Renaissance-Palazzo aus, in dem Rossini 1792 geboren wurde, folgt Florian Heurich gemeinsam mit Künstlern und Musikwissenschaftlern den Spuren dieses Komponisten nach Venedig, wo die Uraufführung von "Tancredi" ein regelrechtes Rossini-Fieber auslöste, nach Neapel, wo die größten Meisterwerke entstanden sind, und nach Paris, wo Rossini auf dem Gipfel seines Ruhms mit nur 37 Jahren das Opernschreiben ad acta legte und ein ausgefülltes privates und gesellschaftliches Leben weiterführte. Die Rossini-Spezialistin Ilaria Narici und Sänger wie Joyce DiDonato, Juan Diego Flórez, Lawrence Brownlee und Javier Camarena gehen dem Phänomen Rossini, seiner Person und seiner Musik auf den Grund und zeichnen das Bild eines Komponisten, der als lebende Ikone ein Feuer der Leidenschaften entfachte.

Gioacchino Rossini - ein Leben als Ikone
Von Florian Heurich
Wiederholung am Samstag, 14.05 Uhr

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