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Montag, 14.01.2019

19:05 bis 20:00 Uhr

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Alexander Dargomyschskij | Bildquelle: picture-alliance/dpa

Bildquelle: picture-alliance/dpa

con passione

Zum 150. Todestag des Komponisten Alexander Dargomyschskij

Passionierte Opernliebhaber aufgepasst: Am Montagabend heißt es "Vorhang auf" für Grand Opéra, Singspiel und Melodramma; für Cavatine, Stretta und "unendliche Melodie"; für legendäre Interpreten, internationale Sängerstars und vielversprechende Talente. Eine Stunde im Zeichen des leidenschaftlichen Gesangs und der gesungenen Leidenschaften von Barock bis Gegenwart!

Wie Wolfgang Amadeus Mozart hat auch Alexander Dargomyschskij den berühmten Mythos von Don Juan auf die Opernbühne gehievt: "Der steinerne Gast" kommt in diesem Fall als russisches Musikdrama daher, das traditionelle Arienformen verweigert. Wie Antonín Dvořák und Albert Lortzing hat auch Alexander Dargomyschskij den Meerjungfrauen-Stoff aufgegriffen: "Russalka" gibt sich in diesem Fall sozialkritisch. Und da man in Alexander Dargomyschskij außerdem einen Komponisten sehen darf, der im selben Jahr wie Richard Wagner und Giuseppe Verdi zur Welt kam, anno 1813 nämlich, lohnt sich die Beschäftigung mit dem Mann zweifellos, der die meiste Zeit seines Lebens in St. Petersburg verbrachte. Zum 150. Todestag von Alexander Dargomyschskij widmet sich ihm leidenschaftlich - die Sendung "con passione" ...

Alexander Dargomyschskij: "Der steinerne Gast", Romanze der Laura aus dem 1. Akt (Vesselina Kasarova, Mezzosopran; Philharmonie Baden-Baden: Pavel Baleff), Monolog des Don Juan aus dem 2. Akt, Szene Don Juan - Donna Anna und Szene mit der Statue des Komturs aus dem 3. Akt (Tamara Milaschkina, Sopran; Wladimir Atlantow, Tenor; Wladimir Filippow, Bass; Orchester des Bolschoi Theaters: Mark Ermler); "Der alte Korporal" (Nicolai Ghiaurov, Bass; Pavlina Dokovska, Klavier); "Kazatchok", Fantasie (Petershof Orchester: Leo Korkhin); "Russalka", Kavatine des Fürsten (Sergej Larin, Tenor; Philharmonia Orchestra: Gennadij Roschdestwenskij) und Duett Fürst - Müller aus dem 3. Akt (Georgij Posemkowskij, Tenor; Fjodor Schaljapin, Bass; London Symphony Orchestra: Max Steinmann) und Arie des Müllers aus dem 1. Akt (John Tomlinson, Bass; Philharmonia Orchestra: David Parry)

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