BR-KLASSIK

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Dienstag, 19.02.2019

19:05 bis 20:00 Uhr

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Der Komponist Peter Tschaikowsky, Porträtaufnahme von 1878 | Bildquelle: picture-alliance/dpa

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Das starke Stück

Musiker erklären Meisterwerke - Am Pult: Mariss Jansons

Festspielzeit - Die nächste Sendung "Das starke Stück" gibt es ab 17. September 2019 wieder - wie gewohnt jeden Dienstag um 19.05 Uhr. Bis dahin bietet das Sonderprogramm "Festspielzeit auf BR-KLASSIK" am Dienstagabend immer hochkarätige Aufnahmen aus Festspiel-Konzerten vielfältiger Art.

Im Jahr 1877 entstand Peter Tschaikowskys Vierte Symphonie. Es war für den Komponisten das Jahr der schwersten inneren Krise. Im Frühjahr hatte er einen Brief erhalten, von einer ihm unbekannten Antonina Miljukowa, die ihn am Konservatorium gesehen und sich sofort in ihn verliebt hatte. Falls Tschaikowsky sie nicht treffen wolle, würde sie sich umbringen, so drohte sie. Also kam es zu einem Treffen - und schließlich sogar zu einer Ehe, die glückloser kaum hätte sein können: In einem späteren Brief schrieb Tschaikowsky, er empfände „Widerwillen gegen seine Frau“ und „der Tod schiene ihm der einzige Ausweg aus dieser Ehe zu sein“. All dieses Leid ist der Vierten Symphonie ganz und gar eingeprägt. Uta Sailer hat darüber mit dem Dirigenten Mariss Jansons gesprochen.

Peter Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4 f-Moll (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks)
umrahmt von
"Dornröschen", Panorama (Wiener Philharmoniker)

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