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Mittwoch, 13.03.2019

20:05 bis 22:00 Uhr

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Geigerin Baiba Skride | Bildquelle: © Marco Borggreve

Bildquelle: © Marco Borggreve

Surround Konzert der Münchner Philharmoniker

Leitung: John Storgårds

Man kennt ihn als künstlerischen Partner des Münchener Kammerorchesters, den finnischen Dirigenten John Storgårds. Jetzt debütierte der 1963 in Helsinki geborene Storgårds, der die berühmte finnische Dirigentenschule um Jorma Panula durchlaufen hat, bei den Münchner Philharmonikern - mit einem rein skandinavischen Programm, das er mit der Fünften Symphonie seines Landsmanns Jean Sibelius krönte. Mit seiner optimistischen Kraft und seinem hymnisch schreitenden Schlussmotiv, das zum Mitsummen einlädt, hat sich die Fünfte zur populärsten Sibelius-Symphonie entwickelt. Mindestens genauso beliebt sind die beiden "Peer Gynt"-Suiten von Edvard Grieg, obwohl sie, vor allem die zweite, im Konzertsaal gar nicht so oft zu hören sind - der Norweger Grieg hat sie aus seiner Bühnenmusik zum gleichnamigen Nationaldrama von Henrik Ibsen zusammengestellt. Und mit Carl Nielsen ist auch Dänemark in Storgårds' Programm vertreten: Die lettische Geigerin Baiba Skride spielte Nielsens rhapsodisches Violinkonzert, das sie bereits auf CD aufgenommen hat. Ein dankbares Werk, das volkstümliche Melodien mit virtuosen Kadenzen verbindet. Und da Storgårds seine Karriere als Geiger begonnen hat, dürfte er für Baiba Skride ein idealer Partner sein.

Solistin: Baiba Skride, Violine
Edvard Grieg: "Peer Gynt", Suite Nr. 1; Carl Nielsen: Violinkonzert, op. 33; Edvard Grieg: "Peer Gynt", Suite Nr. 2; Jean Sibelius: Symphonie Nr. 5 Es-Dur
Aufnahme vom 28. Februar 2019 in der Philharmonie im Münchner Gasteig

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