BR-KLASSIK

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Mittwoch, 20.03.2019

20:05 bis 22:00 Uhr

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Barbara Hannigan | Bildquelle: Marco Borggreve

Bildquelle: Marco Borggreve

Surround Konzert der Münchner Philharmoniker

Barbara Hannigan, Sopran und Leitung

Die kanadische Sopranistin und Dirigentin Barbara Hannigan ist eine außergewöhnlich charismatische und vielseitige Musikerin, die das Publikum begeistert und sich was traut - ein Glücksfall für die Klassik. Zielstrebig und erfolgreich baut sie ihre zweite Karriere als Dirigentin aus. Ihre kleine Residenz bei den Münchner Philharmonikern, wo sie bereits 2016 debütierte, eröffnet sie - typisch Hannigan - mit einem beziehungsreichen Programm. Hauptwerk ist Mozarts grandioser Torso, sein mythenumranktes Requiem - in der traditionellen Vervollständigung durch den Mozart-Schüler Franz Xaver Süßmayr, die sich allgemein durchgesetzt hat. Zuvor erklingt ein Totengedenken ganz anderer, sehr persönlicher Art: Alban Bergs Violinkonzert mit dem Solisten Christian Tetzlaff - ein klingendes Porträt der tragisch früh verstorbenen Manon Gropius, das zu Bergs eigenem Requiem werden sollte. Diesen beiden Tombeau-Kompositionen stellt Barbara Hannigan Arnold Schönbergs spätromantischen Chorsatz "Friede auf Erden" nach einem Weihnachtsgedicht von Conrad Ferdinand Meyer voran. Die Bitte um ewige Ruhe weitet sich bei Schönberg im achtstimmigen Chorklang zur allgemeinen Friedensbitte, eine hochanspruchsvolle Aufgabe für den Philharmonischen Chor.

Philharmonischer Chor München
Solisten: Elizabeth Karani, Sopran; Tuuri Dede, Mezzosopran; Thomas Elwin, Tenor; Erik Rosenius, Bass; Christian Tetzlaff, Violine
Arnold Schönberg: "Friede auf Erden"; Alban Berg: Violinkonzert - "Dem Andenken eines Engels"; Wolfgang Amadeus Mozart/Franz Xaver Süßmayr: Requiem, KV 626
Aufnahme vom 9. März 2019 in der Philharmonie im Münchner Gasteig

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