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Freitag, 19.04.2019

14:05 bis 16:00 Uhr

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Carl Loewe - Gemälde von Julius Grün  | Bildquelle: picture-alliance/dpa

Bildquelle: picture-alliance/dpa

Carl Loewe: "Das Sühnopfer des neuen Bundes"

Passions-Oratorium in drei Teilen

Passion im Zeichen von Sturm und Drang
Der Musikwelt ist Carl Loewe hauptsächlich aufgrund seiner vielen Balladen ein Begriff. Aber auch auf symphonischem und oratorischem Gebiet war der Sohn eines evangelischen Kantors und Organisten äußerst produktiv. Unter seinen 17 Oratorien ist das 1847 komponierte und 1855 erstmals in der Stettiner Jacobikirche aufgeführte Passions-Oratorium "Das Sühnopfer des neuen Bundes“ das vielleicht ausdrucksstärkste. In ihm wird nicht allein die Leidensgeschichte Jesu beleuchtet sondern auch die ihn umgebenden Personen wie Maria Magdalena oder Joseph von Arimathia.

Gerade diese ur-romantische Fähigkeit zur Empathie, gepaart mit musikalischem Sturm und Drang, mag ein Grund dafür sein, dass Loewe und insbesondere das erwähnte Passions-Oratorium in unseren Tagen ihre Wiederentdeckung feiern. Für das Label Oehms Classics und in Co-Produktion mit dem Bayerischen Rundfunk hat jetzt der Dirigent Thomas Gropper zusammen mit seinem Chor Arcis-Vocalisten und dem Ensemble L'arpa festante das "Sühnopfer des neuen Bundes“ neu eingespielt. Zu hören am Karfreitag um 14.05 Uhr auf BR-KLASSIK.

Monika Mauch, Sopran; Ulrike Malotta, Alt; Georg Poplutz, Tenor; Andreas Burkhart, Bass
Arcis-Vocalisten
L'arpa festante
Leitung: Thomas Gropper

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