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Mittwoch, 10.07.2019

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Sunday Night Orchestra | Bildquelle: Sunday Night Orchestra

Bildquelle: Sunday Night Orchestra

Aus dem Studio Franken Jazztime

Jazz aus Nürnberg: Live-Mitschnitte

Die ganze Welt des Jazz - Neue CDs, Live-Mitschnitte des BR, Festivalberichte, Musikerporträts, Interpretationen berühmter Jazz-Klassiker im Vergleich: ein Spektrum für neugierige Ohren.

Die Internationalen Gluck Festspiele Nürnberg boten in ihrer siebten Ausgabe vom 27. Juni bis 10. Juli 2019 ein reichhaltiges Programm vom Roundtable zum Thema Countertenöre bis zur Operngala, von musikalisch-literarischen Abenden bis zur deutschen Erstaufführung von Christoph Willibald Glucks Oper „Antigono“. Dass sein großes Werk und dessen Arienschatz auch den zeitgenössischen Jazz beflügeln kann, stellte das Nürnberger Sunday Night Orchestra am 30. Juni bei einem Konzert in der Tafelhalle unter Beweis. Die Band hat in den 25 Jahren ihres Bestehens schon mit vielen internationalen Jazzgrößen zusammengearbeitet, darunter Maria Schneider, Jerry Bergonzi und Bert Joris, und hat sieben Alben veröffentlicht. Außerdem spielt das SNO jeden Monat ein Konzert in Nürnberg - mit Gastsolist*innen aus Jazz- und Popgefilden, aber auch mit Programmen, die der swingenden Jazztradition verpflichtet sind oder brandneue Stücke aus den Reihen der eigenen Musiker vorstellen, zu denen versierte Komponisten und Arrangeure zählen. Sie haben sich dem Star der Vorklassik gewidmet und einige seiner Hits mit der Klangsprache des Jazz verknüpft. Arien aus Christoph Willibald Glucks berühmten Opern - darunter „Orfeo ed Euridice“, „Armide“, „La clemenza di Tito“ und „Paride ed Elena“ - wurden in den Händen von Christian Elsässer, Peter Fulda, Michael Flügel und Ralf Hesse zur Inspiration für mitreißenden, zeitgenössischen Jazz im orchestralen Format, aus dem der Zauber und die emotionale Kraft unvergänglich schöner Melodien spricht.

"Gluck goes Bigband“
Das Sunday Night Orchestra schöpft Neues aus alten Quellen bei den Internationalen Gluck Festspielen Nürnberg
Aufnahme vom 30. Juni 2019 in der Tafelhalle
Moderation und Auswahl: Beate Sampson

Zarah Leander: „Ach, ich habe sie verloren“ (Christoph Willibald Gluck, arr. Theo Mackeben
CD „Tonfilmpremiere“ (TMK 003917, LC 06632)

Sunday Night Orchestra: “Que d´attraits!” oder “Füllet mit Schalle jubelnd die Halle“ (Christoph Willibald Gluck, arr. Ralf Hesse)
Sunday Night Orchestra: “Andante staccato” (Christoph Willibald Gluck, arr. Ralf Hesse
Sunday Night Orchestra: “Tanz der Furien” (Christoph Willibald Gluck,arr. Michael Flügel), Solo: Markus Harm
Sunday Night Orchestra: “La plainte d´Orphée” (Christoph Willibald Gluck,arr. Ralf Hesse), Solo: Michael Flügel
Sunday Night Orchestra: “Tanz der seligen Geister” (Christoph Willibald Gluck,arr. Ralf Hesse), Solo: Thomas Heidepriem, Michael Flügel, Norbert Emminger
Sunday Night Orchestra: “Almen, se non poss´io” (Christoph Willibald Gluck,arr. Robert Cozma), Solo: Joachim Lenhardt, Filip Wisniewski
Sunday Night Orchestra: “Que faro senza Euridice” (Christoph Willibald Gluck,arr. Christian Elsässer), Solo: Jürgen Neudert
Aufnahme BR-Studio Franken

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