BR-KLASSIK

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Samstag, 13.07.2019

11:05 bis 12:00 Uhr

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meine-musik-joerg-halubek | Bildquelle: Daniele Caminiti

Bildquelle: Daniele Caminiti

Meine Musik

Prominente Gäste und ihre Lieblingsmusik

Prominente Gäste kommen ins Studio und bringen ihre Lieblings-CDs. Im Gespräch mit BR-KLASSIK-Moderatoren verraten sie viel Persönliches - garantiert spannender als jede Fernseh-Talkshow.

Er ist ein leiser Künstler, einer der einfach arbeitet, sich mit den Dingen beschäftigt und so enorm viel zu sagen hat. Vielleicht steht er deshalb weniger im Rampenlicht als andere. Genau deshalb gilt er aber auch als einer der vielversprechendsten Spezialisten der Alten Musik. Und das heißt in diesem Fall überhaupt nicht, dass der Dirigent und Spezialist für jedwede historische Tasteninstrumente Jörg Halubek Berührungsängste zu anderen Künsten und Stilen hätte. Ganz im Gegenteil! Mit einem mutimedialen Team schaut er derzeit tief hinein in die innovativen Möglichkeiten der digitalen Welten und verbindet sie mit der Einspielung des gesamten Orgelwerks von Johann Sebastian Bach. "Klick Bach" könnte man das aufwendige zehnteilige Projekt nennen, das den geneigten Bach-Freak oder den, der es werden möchte, hineinziehen soll in die Erlebnis- und Erfahrenswelt des Thomaskantors. Hochseriös und mit viel musikoligischer und orgelbautechnischer Unterfütterung, versteht sich!
Und überhaupt macht der im westfälischen Beckum bei Münster geborene Vollblut-Musiker auf dem gesamten Gebiet der Alten Musik eine glänzende Figur.
Große Beachtung fand in diesem Jahr z.B. sein Dirigat von Monteverdis „Marienvesper“ am Nationaltheater Mannheim oder "Poros" an der Komischen Oper Berlin. Seine Interpretationen auf historischen Tasteninstrumenten, u.a. seine Einspielung von Bachs Violinsonaten mit der Geigern Leila Schayegh, sind vielfach preisgekrönt.
Nicht zuletzt deshalb war er auch in den vergangenen Jahren immer wieder als Künstler gern gesehener und gehörter Gast bei der Bachwoche Ansbach. So gern erlebt, dass er in diesem Jahr das Festival mit seinem 2008 gegründeten Barockorchester "Il Gusto Barocco" als Orchestra in Residence bereichern wird. Ein Engagement, das die FAZ als "Verheißung von viel Gutem und Schönen" geradezu fiebernd erwartet.
Ursula Adamski-Störmer ist gespannt auf diesen kreativen Geist und auf die Lieblingsmusik von Jörg Halubek. Dass es von ihm viel zu erfahren und zu entdecken gibt, ist in jedem Fall gewiss.


 

 

Ursula Adamski-Störmer im Gespräch mit dem Dirigenten Jörg Halubek
Als Podcast verfügbar

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