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Freitag, 04.10.2019

20:05 bis 22:00 Uhr

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Musiker des Symphonieorchesters mit Chefdirigent Mariss Jansons auf einem Dach im Werksviertel | Bildquelle: BR

Bildquelle: BR

Live aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz - Surround Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks

Leitung: Daniele Gatti

Ein neues Talent auf dem Cello stellt sich beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks vor: Pablo Ferrández stammt aus Madrid, ist gerade mal 28 und hat schon eine beachtliche Karriere hingelegt. Derzeit ist der Wettbewerbs-erfahrene Ferrández Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung. Auf seinem sonoren Stradivari-Cello debütiert er beim Symphonieorchester mit dem populären a-Moll-Konzert von Camille Saint-Saëns, einem so brillanten wie melodiösen Paradestück für alle Cellisten. Im ersten Konzertteil bleibt Dirigent Daniele Gatti, musikalischer Leiter der Römischen Oper und dem Symphonieorchester seit über 25 Jahren verbunden, im französischen Kulturraum und leitet sein Programm mit einer Streicherstudie des Klangmagiers Henri Dutilleux ein. Sein "Mystère de l'instant" schrieb der französische Grandseigneur 1989 für den Schweizer Mäzen und Dirigenten Paul Sacher. Mit ihren Zymbal- und Schlagzeug-Akzenten beschwört diese Bartók-Hommage tatsächlich das "Geheimnis des Augenblicks". Hauptwerk des Abends ist die monumentale Fünfte Symphonie von Dmitrij Schostakowitsch, mit der sich der staatlich schikanierte Komponist 1937 nur vermeintlich rehabilitieren wollte - der wie erzwungen wirkende Schlussjubel spricht eine andere Sprache.

Pablo Ferrández, Violoncello
Henri Dutilleux: "Mystère de l'instant"; Camille Saint-Saëns: Violoncellokonzert Nr. 1 a-Moll; Dmitrij Schostakowitsch: Symphonie Nr. 5 d-Moll

Dazwischen:
PausenZeichen
Robert Jungwirth im Gespräch mit Pablo Ferrández und Daniele Gatti

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