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Donnerstag, 19.12.2019

19:05 bis 20:00 Uhr

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Ludwig van Beethoven - Elisabeth Röckel, Antonie Brentano, Josephine Brunsvik | Bildquelle: © Picture Alliance / Gemälde von Möller / Wikimedia / Atlantis Musikbuch

Bildquelle: © Picture Alliance / Gemälde von Möller / Wikimedia / Atlantis Musikbuch

KlassikPlus

Für Elise, Antonie oder Josephine?

Künstler im Gespräch, Reportagen aus der Musikwelt, Interessantes vor und hinter den Kulissen - immer donnerstags um 19.05 Uhr in KlassikPlus.

Wer die "Unsterbliche Geliebte“ ist, der Ludwig van Beethoven 1812 seinen berühmt gewordenen Liebesbrief geschrieben hat, darüber gibt es nur Mutmaßungen. Der Komponist hat seine Geliebte nicht mit Namen angeschrieben. Die Forscher rätseln daher bis heute. Unbestritten aber ist, dass Frauen eine wichtige Rolle bei Beethoven spielten. Als adlige Klavierschülerinnen, denen er Unterricht gab, obwohl er das Unterrichten hasste. Oder als Widmungsträgerinnen seiner Kompositionen. Allerdings hat Beethoven niemals geheiratet. Auf seine Anträge hat er nur Körbe bekommen. Vielleicht auch wegen seines ruppigen Verhaltens oder seines gelegentlich ungepflegten Aussehens. Hauptsächlich aber war Beethoven für die adligen Frauen, mit denen er sich umgab, nicht von Stand. Wie schmerzhaft das für ihn gewesen sein mag - im Werk von Beethoven haben die Frauen viele Spuren hinterlassen.

Beethoven und die Frauen
Von Elgin Heuerding

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