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Mittwoch, 26.02.2020

20:05 bis 22:00 Uhr

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Der Dirigent Bertrand de Billy | Bildquelle: Marco Borggreve

Bildquelle: Marco Borggreve

Aus dem Studio Franken - Surround Konzertabend

Bamberger Symphoniker

Anfang Dezember gab der Dirigent Bertrand de Billy zusammen mit den Bamberger Symphonikern ein außergewöhnliches Konzert mit Musik, die teils wehmütig, teils bewundernd zurück in die Musikgeschichte blickt: So ist Maurice Ravels "Tombeau de Couperin" eine Hommage an die glorreiche Zeit der französischen Clavecinisten, der "Bolero" eine Verneigung vor der großartigen Vergangenheit des spanischen Tanzes, während "La Valse" den musikalischen Abgesang auf die Epoche des Wiener Walzers anstimmt.
Henri Dutilleux instrumentierte seine 1959 entstandene Zweite Symphonie "Le Double" nach dem Vorbild des barocken Concerto grosso - angereichert mit seiner eigenen farbenreichen und vielgestaltigen Handschrift.
Passend zu der ungewöhnlichen Dramaturgie des Konzerts begann der Abend gar nicht mit Orchestermusik, sondern mit Musik für Violine und Klavier: Ilian Garnetz, der Konzertmeister der Bamberger Symphoniker, spielte mit dem Pianisten Libor Nováček "Spiegel im Spiegel" von Arvo Pärt, der sich in seinen Kompositionen dezidiert an der Aura des Gregorianischen Chorals orientiert.

Leitung: Bertrand de Billy
Solisten: Ilian Garnetz, Violine; Libor Nováček, Klavier
Arvo Pärt: "Spiegel im Spiegel"; Henri Dutilleux: Symphonie Nr. 2 - "Le Double"; Maurice Ravel: "Boléro"; "Le tombeau de Couperin"; "La Valse"
Aufnahmen vom 6. und 7. Dezember 2019 in der Konzerthalle Bamberg

Anschließend:
Houtaf Khoury: Sonata Nr. 4 (Tatiana Primak-Khoury, Klavier)

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