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Freitag, 06.03.2020

20:05 bis 22:00 Uhr

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Geigerin Anne-Sophie Mutter | Bildquelle: DG/Harald Hoffmann

Bildquelle: DG/Harald Hoffmann

Live aus der Philharmonie im Münchner Gasteig - Surround Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks

Leitung: Andrés Orozco-Estrada

Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks feiert Ludwig van Beethoven! Für den verstorbenen Mariss Jansons übernimmt der 42-jährige Kolumbianer Andrés Orozco-Estrada die Leitung dreier Konzerte, die ausschließlich Beethoven gewidmet sind. Der in Wien ausgebildete Dirigent, Chef beim Houston Symphony und beim hr-Sinfonieorchester, gibt damit sein Debüt beim Symphonieorchester des BR. Wie geplant steht Beethovens Tripelkonzert für Violine, Cello und Klavier im Mittelpunkt, vor allem wegen der Solisten: Anne-Sophie Mutter, Maximilian Hornung und Yefim Bronfman spielen sich in diesem ungewöhnlichen Triple die Bälle zu. Mit Hornung, der seine Karriere als Solocellist im Symphonieorchester begann, hatte Mutter 2015 bereits das Doppelkonzert von Brahms unter Jansons musiziert; Bronfman kennt man vor allem aus Maazels Beethoven-Zyklus. Beide Konzerthälften eröffnet Orozco-Estrada mit einer Beethoven-Ouvertüre: mit der aus seiner Bühnenmusik zu Goethes Trauerspiel "Egmont" und der zu seinem Ballett "Die Geschöpfe des Prometheus". Und ans Ende setzt Orozco-Estrada die klassizistische Vierte Symphonie, die Schumann wegen ihres lyrischen Charakters pointiert als "griechisch schlanke Maid zwischen zwei Nordlandriesen" bezeichnet hat, nämlich zwischen der "Eroica" und der Fünften.

Anne-Sophie Mutter, Violine; Maximilian Hornung, Violoncello; Yefim Bronfman, Klavier
Ludwig van Beethoven: "Egmont", Ouvertüre; "Tripelkonzert", op. 56; "Die Geschöpfe des Prometheus", Ouvertüre; Symphonie Nr. 4 B-Dur

Dazwischen:
PausenZeichen
Robert Jungwirth im Gespräch mit Maximilian Hornung und Andrés Orozco-Estrada

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