BR-KLASSIK

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Samstag, 08.08.2020

20:05 bis 22:00 Uhr

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Ivor Bolton | Bildquelle: Benno Hunziker

Bildquelle: Benno Hunziker

FESTSPIELZEIT Salzburger Festspiele 2000

Christoph Willibald Gluck: "Iphigénie en Tauride"

Zwischen den beiden aktuellen Salzburger Opernpremieren wirft die BR-KLASSIK-Festspielzeit zusätzlich einen Blick zurück ins Jahr 2000. Da wurden die Gäste aus aller Welt unter anderem an eine reizvolle Spielstätte gebeten, die vor Ort nicht so stark ausgelastet ist wie das Große Festspielhaus, die Felsenreitschule oder das Haus für Mozart - in den Residenzhof! Eine berühmte Tragödie aus der griechischen Antike nahm dort in der französischsprachigen Vertonung von Christoph Willibald Gluck Gestalt an: "Iphigénie en Tauride / Iphigenie auf Tauris". Diese seinerzeit kurz vor Mozarts "Idomeneo" uraufgeführte Oper (1779) fand im britischen Dirigenten Ivor Bolton einen hochengagierten Fürsprecher. Das hervorragende Solistengespann wurde von Susan Graham und Thomas Hampson angeführt. Übrigens: Wer am Samstag zuvor, dem 1. August, Richard Strauss' "Elektra" gehört hat, bekommt hier ein weiteres Kapitel aus der Familiengeschichte der Atriden erzählt. 

Tragédie in vier Akten
In französischer Sprache
Iphigénie - Susan Graham
Oreste - Thomas Hampson
Pylade - Paul Groves
Thoas - Philippe Rouillon
Diane - Olga Schalaeva
und andere
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Mozarteum Orchester Salzburg
Leitung: Ivor Bolton
Aufnahme von 2000

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