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Montag, 21.12.2020

19:05 bis 20:00 Uhr

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Rita Streich | Bildquelle: picture-alliance/dpa

Bildquelle: picture-alliance/dpa

con passione

Zum 100. Geburtstag der Sopranistin Rita Streich

Passionierte Opernliebhaber aufgepasst: Am Montagabend heißt es "Vorhang auf" für Grand Opéra, Singspiel und Melodramma; für Cavatine, Stretta und "unendliche Melodie"; für legendäre Interpreten, internationale Sängerstars und vielversprechende Talente. Eine Stunde im Zeichen des leidenschaftlichen Gesangs und der gesungenen Leidenschaften von Barock bis Gegenwart!

„Abschied von einer Stimme: von einem glockenhellen, schwerelosen Klang, der uns immer durch atemberaubende Brillanz in Staunen versetzen konnte. Abschied aber auch von einem Menschen, der diese Traumstimme niemals dazu eingesetzt hat, uns durch technische Zauberkunststückchen zu verblüffen. Rita Streich versenkte sich so in jene Partien, die dem leichten Charakter ihrer Stimme entsprachen, dass sie dem scheinbar Gehaltlosen tatsächlich 'unerhörte' Facetten abgewann. Eine kluge Sängerin, eine hinreißende Liedinterpretin, die aber auch ungeheuer komisch und witzig zu sein verstand.“
So formulierte der österreichische Musikkritiker Wilhelm Sincovicz im März 1987 seinen Nachruf auf eine Sängerin, die auch als „Wiener Nachtigall“ gefeiert wurde; eine Sopranistin, die am vergangenen Freitag 100 Jahre alt geworden wäre und an die wir heute in "con passione" mit einigen ihrer Paraderollen erinnern wollen: Rita Streich.

Otto Nicolai: "Die lustigen Weiber von Windsor", Rezitativ und Arie der Frau Fluth aus dem 1. Akt (Radio-Sinfonie-Orchester Berlin: Kurt Gaebel); Wolfgang Amadeus Mozart: "Die Zauberflöte", Rezitativ und Arie der Königin der Nacht aus dem 1. Akt (Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Ferenc Fricsay); Richard Strauss: "Der Rosenkavalier", Überreichung der silbernen Rose (Irmgard Seefried, Sopran; Staatskapelle Dresden: Karl Böhm); Giuseppe Verdi: "Rigoletto", Szene und Arie der Gilda aus dem 1. Akt (RIAS-Symphonie-Orchester Berlin: Ferdinand Leitner); Engelbert Humperdinck: "Hänsel und Gretel", Duett Hänsel - Gretel aus dem 1. Akt (Gisela Litz, Mezzospran; Münchner Philharmoniker: Fritz Lehmann); Jacques Offenbach: "Les contes d'Hoffmann", Arie der Olympia aus dem 1. Akt (Radio-Sinfonie-Orchester: Kurt Gaebel); Franz Schubert: "Lied der Mignon II", D 877; "Nähe des Geliebten", D 162 (Erik Werba, Klavier); Johann Strauß: "Die Fledermaus", Lied der Adele aus dem 2. Akt (Radio-Sinfonie-Orchester Berlin: Kurt Gaebel)

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