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Sonntag, 10.01.2021

10:05 bis 12:00 Uhr

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Gustavo Dudamel | Bildquelle: dpa-Bildfunk

Bildquelle: dpa-Bildfunk

Symphonische Matinée

Schumann-Zyklus (II)

Große Musik zum langen Frühstück - Nehmen Sie sich Zeit für einen entspannten Sonntagvormittag - mit Aufnahmen weltberühmter Orchester, Dirigenten und Solisten.

Der bald 40-jährige Pultstar Gustavo Dudamel hat von Venezuela aus Weltkarriere gemacht. Groß geworden im heimatlichen Musikförderprogramm "El Sistema", gewann Dudamel 2004 den ersten Bamberger Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerb. Der Chefposten beim Los Angeles Philharmonic Orchestra brachte ihm weitere Popularität, auch bei den Berliner Philharmonikern gastierte Dudamel bereits, und als jüngster Dirigent des Neujahrskonzerts 2017 hat er auch den Ritterschlag der Wiener Philharmoniker erhalten. Schon zum dritten Mal gastierte Dudamel Ende Oktober beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dirigierte in der Münchner Philharmonie einen kompletten Schumann-Zyklus! Die vier Symphonien des Romantikers teilte er sich auf vier Corona-bedingt verkürzte Konzerte auf. Jetzt kann man den ganzen Zyklus auf BR-KLASSIK an zwei aufeinanderfolgenden Sonntagen in der "Symphonischen Matinée" nachhören: am 3. Januar den optimistisch strahlenden Erstling, die "Frühlingssymphonie", und die weit introvertiertere Zweite Symphonie, die Schumann erst nach der Überwindung einer schweren psychischen Krise in Angriff nehmen konnte. Und am 10. Januar folgen dann die "Rheinische", die vom Lokalkolorit der damaligen Umgebung Schumanns inspiriert sein soll, und schließlich die erst schwermütige, dann überschwängliche Vierte Symphonie Schumanns.

Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Robert Schumann: Symphonie Nr. 3 B-Dur - "Rheinische" (Gustavo Dudamel); Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur (Maurizio Pollini, Klavier; Mariss Jansons); Robert Schumann: Symphonie Nr. 4 d-Moll (Gustavo Dudamel)

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