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Freitag, 01.10.2021

20:05 bis 22:00 Uhr

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Der Dirigent Philippe Jordan | Bildquelle: © Johannes Ifkovits

Bildquelle: © Johannes Ifkovits

Live aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz - Surround Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks

Leitung: Philippe Jordan

Philippe Jordan beim BRSO

Bei seinem Debüt am Pult des BRSO widmet sich Philippe Jordan - seit 2020 Musikdirektor der Wiener Staatsoper - ganz den Abgründen des Lebens und zugleich einem Stoff der Weltliteratur, der Komponisten immer wieder fasziniert hat: Faust. Franz Liszt entwirft in den drei Sätzen seiner "Faust-Symphonie" Charakterstudien der drei Hauptfiguren Faust, Gretchen und Mephisto und lässt das Werk in einem mystischen Chorfinale mit Solo-Tenor gipfeln, der mit Goethes Worten die Macht der Vergebung durch das "Ewig-Weibliche" heraufbeschwört. Wagners "Faust-Ouvertüre" beschränkt sich hingegen auf die Titelfigur und schildert in getragenem Tempo deren Einsamkeit im Studierzimmer. Das Programm wird ergänzt durch Liszts Totentanz, eine teils apokalyptische, teils makabre und dann wieder groteske Paraphrase über das "Dies irae"-Motiv, in der ebenfalls der Widerstreit zwischen Himmel und Hölle im Faust’schen Sinne anklingt.

Chor des Bayerischen Rundfunks
Solisten: Ilker Arcayürek, Tenor; François-Frédéric Guy, Klavier
Richard Wagner: "Eine Faust-Ouvertüre"; Franz Liszt: "Totentanz"; "Eine Faust-Symphonie"

Dazwischen:
PausenZeichen
Kristin Amme im Gespräch mit Philippe Jordan

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