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Mittwoch, 26.01.2022

20:05 bis 22:00 Uhr

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BR-KLASSIK - Konzert der Münchner Philharmoniker

Leitung: John Storgårds

Das neue Jahr läuten die Münchner Philharmoniker mit dem Festivalmonat "Neo" ein - ab dem 14. Januar präsentieren sie drei Wochen lang je eine Uraufführung. Das erste Auftragswerk steuert der 1970 in Ankara geborene Fazıl Say bei - und da er sich vor allem als Pianist einen Namen gemacht hat, sind das beste Voraussetzungen für sein neues Klavierkonzert zu vier Händen. Der türkische Titel "Anka Kuşu" steht für den mythologischen Phoenix, der sich nach seinem Tod sonnengleich aus der Asche erhebt. Die Brüder Lucas und Arthur Jussen, das jugendliche Star-Duo aus den Niederlanden, erwecken die Partitur zum Leben. Davor setzt der finnische Gastdirigent John Storgårds sehr stimmig die "Helios"-Ouvertüre des dänischen Symphonikers Carl Nielsen, die den Lauf der Sonne von der Morgenröte bis zur Abenddämmerung ausleuchtet. Im zweiten Konzertteil dirigiert Storgårds dann die letzten beiden Symphonien seines Landsmanns Jean Sibelius: Die kirchentonal gefärbte, innige Sechste und die feierlich-hymnische Siebte bilden ein kongeniales Gegensatzpaar.

Solisten: Arthur und Lucas Jussen, Klavier
Carl Nielsen: "Helios", Ouvertüre; Fazıl Say: Klavierkonzert - "Anka Kuşu" (Auftragswerk und Uraufführung); Jean Sibelius: Symphonie Nr. 6 d-Moll; Symphonie Nr. 7 C-Dur
Aufnahme vom 14. und 16. Januar 2022 in der Isarphilharmonie in München

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