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Samstag, 24.09.2022

11:05 bis 12:00 Uhr

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Jonathan Darlington - neuer Dirigent Nürnberger Symphoniker | Bildquelle: © Tim Mattheson

Bildquelle: © Tim Mattheson

BR-KLASSIK - Meine Musik

Prominente Gäste und ihre Lieblingsmusik

Prominente Gäste kommen ins Studio und bringen ihre Lieblings-CDs. Im Gespräch mit BR-KLASSIK-Moderatoren verraten sie viel Persönliches - garantiert spannender als jede Fernseh-Talkshow.

Jetzt ist es also so weit: Der Neue der Nürnberger Symphoniker ist da und startet durch. Der Neue - das ist Jonathan Darlington, seit dieser Spielzeit 2022/23 Chefdirigent des so vielseitigen Klangkörpers.
Intendant Lucius Hemmer bezeichnet ihn schon jetzt als einen "Glücksfall" für das Orchester. Und in der Tat zeichnet sich Darlington als starker Kommunikator aus, dessen Exzellenz gepaart mit ansteckender Vitalität sofort für sich einnimmt.

Neben seinem bisherigen Engagement als Chef an der Vancouver Opera in Kanada gastierte der Brite Darlington mit Wohnsitz in Paris an den großen europäischen Opernhäusern wie der Wiener Staatsoper, der Semperoper Dresden oder der Pariser Oper. Außerdem dirigierte er das L’Orchestre de Paris, das BBC Symphony Orchestra und das L’Orchestre de la Suisse Romande. Für die Zukunft plant er Gastspiele bei der Warschauer Philharmonie und dem Orchestra of the 18th Century. Der Dirigent ist Fellow der Royal Academy of Music in London und trägt den Ehrentitel des Chevalier des Arts et des Lettres - genauso fließend wie Deutsch spricht John Darlington nämlich auch Französisch. Und außerdem noch ein paar weiteren Sprachen.

Wer so breit aufgestellt ist, ist bei den Nürnberger Symphonikern genau richtig. Hier will er die Neugier des Publikums anregen und zu aufregenden Expeditionen starten. Denn, so Darlington, "Je mehr Fenster geöffnet sind, um hineinzuschauen und die Schönheiten zu entdecken, die hinter unseren Wänden liegen, desto besser!"
Wichtig sind dem 66jährigen Entdecker Programme mit "rotem Faden". Und das demonstriert er auch gleich im Eröffnungskonzert seiner ersten Saison, das er Romeo und Julia widmet. Welcher Ariadne-Faden sich durch seine musikalische Wunschliste der Sendung "Meine Musik zieht", darauf dürfen die Hörerinnen und Hörer gespannt sein. Auf jeden Fall kann man schon jetzt sagen: "Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…"

Zu Gast: Jonathan Darlington, der neue Chefdirigent der Nürnberger Symphoniker
Moderation: Ursula Adamski-Störmer

Franz Schubert: Streichquintett C-Dur, D 956, op. post. 163 (Siegmund Nissel, Norbert Brainin, Violine; Peter Schidlof, Viola; Martin Lovett, Robert Cohen, Violoncello); Wolfgang Amadeus Mozart: Arie der Servilla "S'altro che lachrime" aus: La Clemenza die Tito, 2. Akt (Barbara Bonney, Sopran; The Academy of Ancient Music; Christopher Hogwood); Johann Sebastian Bach: aus: Partita Nr. 1, B-Dur, BWV 825, 6. Satz: Gigue (Glenn Gould, Klavier); Joseph Haydn: aus: "Die Schöpfung" (Michael Goerge, Bass; The Academy of Ancient Music; The Academy of Ancient Music Chorus; Christopher Hogwood); Ludwig van Beethoven: aus: Frühlingssonate F-Dur, op. 24, Satz 1 (Yehudi Menuhin, Violine; Jeremy Menuhin, Klavier); Edward Elgar: aus: Enigma Variations, Variation Nr. 9, Nimrod, Adagio (Royal Albert Hall Orchestra; Edward Elgar); Maurice Ravel: aus: "La Valse" (Orchestre National de France; Leonard Bernstein)

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